Mit Abstand die meisten Sorgen bereitet den Eidgenossen die Arbeitslosigkeit. Im aktuellen Sorgenbarometer, im Auftrag der Credit Suisse durch das Berner Forschungsinstitut GFS bei 1.009 repräsentativ ausgewählten Stimmberechtigten erfasst, schnellten die Nennungen für „Arbeitslosigkeit“ im Vergleich zum Vorjahr um 13 Prozent auf 66 Prozent hoch.
Es folgen mit je 36 Prozent das Gesundheitswesen und die Altersvorsorge. Zählt man Altersvorsorge und Soziale Sicherheit zusammen, belasten diese beiden Sorgen die Befragten mit 67 Prozent aber ähnlich wie die Arbeitslosigkeit. Gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegen ist die Sorge um die Wirtschaftsentwicklung (27 Prozent/+10 Prozent). Noch problematischer wahrgenommen wird die erstmals befragte Finanz- und Bankenkrise (29 Prozent), während die Angst vor der Inflation gesunken ist (14 Prozent/–4 Prozent). An Wichtigkeit eingebüsst haben Themen wie Umweltschutz (17 Prozent/–3 Prozent) und Energiefragen (9 Prozent/–6 Prozent). Kritisch ist die Einschätzung der allgemeinen Wirtschaftslage: Immerhin 44 Prozent nehmen eine Verschlechterung wahr. Für 2010 erwartet eine Mehrheit (55 Prozent) eine Stagnation; optimistisch in Sachen Aufschwung sind bloss 16 Prozent (+6 Prozent). Dazu kontrastiert die persönliche Lage, welche von 11 Prozent mit „sehr gut“ und von 49 Prozent mit „gut“ eingestuft wird. Allerdings rechnen doch 10 Prozent mit einer Verschlechterung und 9 Prozent mit einer Verbesserung der eigenen wirtschaftlichen Situation.
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