Die Massnahmen zur Beseitigung von Unterdeckungen bei Pensionskassen beeinträchtigen den Gang der Wirtschaft nicht, oder höchstens marginal.
Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Analyse des Bundesamtes für Sozialversicherungen (BSV). Gesamthaft rechnet das BSV mit Sanierungsbeiträgen im Umfang von maximal rund 360 Millionen Schweizer Franken, wobei steuerliche Minderungen noch nicht mit einbezogen seien. Diese führen für den Arbeitgeber zu einer Zusatzbelastung von 0,26 Prozent bezogen auf die Beitragslöhne. Für den Arbeitnehmer sei somit mit einem Rückgang der verfügbaren Einkommen von durchschnittlich 9 Franken pro Monat oder 0,13 Prozent zu rechnen. Dem stünden jedoch erhebliche mittel- und langfristige Risiken eines Moratoriums gegenüber, die für das System der beruflichen Vorsorge eine reelle Gefahr darstellen würden, warnt das BSV.
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