„Die im Rahmen der Umfrage erhobenen Daten, insbesondere die taktische Allokation, die Volatilität sowie der Vorsorge-Barometer bestätigen, dass die Teilnehmer viel vorsichtiger geworden sind, jedoch nicht beabsichtigen ihre strategische Allokation vollständig umzustellen – obwohl sie sehr besogt sind über die Gesamt-Performance, die Volatilität und den massiven Rückgang des Deckungsgrades.“ So auf jeden Fall lautet ein Fazit des 12. Swiss Institutional Survey von Lusenti Partners. Gleichwohl, laut Studie bestätigen die bereits angetönten verschiedenen Indikatoren auch, dass die Vorsorgeeinrichtungen in den vergangenen drei Jahren nicht in der Lage waren, eine Performance in Höhe des Mindestzinses beziehungsweise einen Mehrwert zu realisieren.
Dazu einzelne Zahlen im Überblick: Ende 2008 waren laut Studie besonders ausgeprägte Gewichtungen bei folgenden Anlagen festzustellen: eine ausgesprochen taktische Übergewichtung bei den liquiden Mitteln (3,8 Prozent gegenüber der neutralen Position), eine starke Untergewichtung der ausländischen Aktien (minus 4,1 Prozent) sowie eine etwas weniger starke Untergewichtung der Schweizer Aktien (minus 1,6 Prozent). Obligationen in Schweizer Franken waren wiederum mit 1,66 Prozent übergewichtet.
Dies sei laut Studie eindeutig als Zeichen einer äusserst vorsichtigen, defensiven Haltung gegenüber der Marktentwicklung und vor allem gegenüber den Aktienmärkten zu interpretieren, wobei die Gewichtung der alternativen Anlagen wie beispielsweise Hedgefonds, Rohstoffe und Private Equity praktisch unverändert bei bescheidenen 6 Prozent bleibe.
An der 12. Umfrage, die im ersten Quartal 2009 durchgeführt wurde, nahmen 131 institutionelle Anleger mit einem Gesamtvermögen von 167,7 Milliarden Franken teil. Dies entspricht rund 30 Prozent des Gesamtvermögens der zweiten Säule, wobei das durchschnittlich verwaltete Vermögen der Teilnehmer bei 1.280 Millionen Franken liegt und der Median bei 470 Millionen Franken.
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