Der geschätzte durchschnittliche Deckungsgrad der schweizerischen Pensionskassen lag per Ende 2008 bei 94,4 Prozent. Das auf jeden Fall geht aus dem kürzlich veröffentlichten Swisscanto Pensionskassenmonitor hervor. An der Studie teilgenommen haben 265 Versorgungseinrichtungen (VE), wobei 153 davon die zur Berechnung notwendigen Daten wie Deckungsgrad Vorjahr, Asset Allocation und Sollrendite auswiesen. Der aktuelle Deckungsgrad von 94,4 Prozent fiel um 17,6 Prozentpunkte weniger als der durchschnittliche Deckungsgrad aller Vorsorgeeinrichtungen ein Jahr davor. Dessen Wert lag noch bei 112 Prozent. Damit sind laut Studie per Ende 2008 rund 76 Prozent aller VE unterdeckt, während noch ein Jahr zuvor lediglich 10 Prozent der befragten Pensionskassen dies angaben.
Deutliche Verluste ausgewiesen
Was die erzielte Rendite betrifft, stellt sich die Situation wie folgt dar: Die im Pensionskassenmonitor erfassten 153 Vorsorgeeinrichtungen mussten im Jahr 2008 einen geschätzten Vermögensverlust von 12 Prozent hinnehmen. Hierbei erstreckt sich die Renditespanne zwar von minus 1,5 Prozent bis minus 25 Prozent, doch bewegen sich fast 80 Prozent der Renditen zwischen minus 5 Prozent und minus 15 Prozent.
Wertschwankungsreserven schmelzen
Zudem schmolzen die Wertschwankungsreserven ziemlich dahin. In Zahlen ausgedrückt bedeutet dies, dass Ende 2007 noch gegen 60 Prozent der 153 VE über Wertschwankungsreserven verfügten, die üblicherweise für eine Aktienquote zwischen 20 Prozent und 30 Prozent als genügend erachtet werden. Doch Ende 2008 waren es nur 4 Prozent. Oder mit anderen Worten: 90 Prozent dieser VE konnten per Ende 2007 noch Reserven für Wertschwankungen ausweisen, bis Ende 2008 schrumpfte dieser Anteil jedoch auf 24 Prozent.
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