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Egal ob Vertreter von Calpers, Allianz oder Shell –an hochkarätigen Rednern mangelte es nicht. |
Auch institutionelle Investoren haben es schwer. Sie sind getrieben von Interessen. Interessen die mitunter ziemlich divergierend und konträr ausfallen. Das wurde den Teilnehmern des siebten International Sustainability Leadership Symposiums im Swiss Re Centre for Global Dialogue in Rüschlikon/Zürich schmerzlich bewusst.
Der Vorwurf an institutionelle Anleger lautet wie folgt: Sie neigen zu kurzfristiger Gewinnoptimierung und konzentrieren sich zu sehr auf die Optimierung der Quartalsergebnisse sowie dem Erfüllen von kurzfristigen Reporting- und Kontrollmechanismen. Vernächlässigt würden hingegen oftmals Anlagestrategien, die sich auf Umwelt, und soziale Verantwortung konzentrieren.
Die langfristig nachhaltige Ausrichtung der Vermögensanlagen sei jedoch, so der Tenor der Veranstalter, aus der Perspektive der Pensionskassen-Versicherten am sinnvollsten – auch vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung sowie der Problematik der langfristigen Finanzierbarkeit von Sozial- und Vorsorgeeinrichtungen.
Die möglichen Konflikte zwischen Pensionskassen und Versicherten bei der Governance war ein weiteres brandaktuelles Thema. Der Vorwurf hier: Den Versicherten fehlen die Grundlagen, um die Performance einer Pensionskasse zu beurteilen. Gleichzeitig bestünden zu wenig Anreize, das Management der Treuhänder zu überwachen. Ein weiteres Dilemma, welches es zu lösen gilt. Als Lösungsvorschlag nannte beispielsweise Peter Forstmoser, Verwaltungsratspräsident der Swiss Re, eine höhere Transparenz, punktuelle Anpassungen des Insider-Rechts sowie die Einführung von durchgreifenden Governance-Strukturen. ML
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