Schweizer Pensions- & Investmentnachrichten
„Kosten sind wichtig, aber nicht entscheidend“

Antimo Perretta

Veröffentlicht am:  08. August 2008

„Es geht voran, keine Atempause, Geschichte wird gemacht.” Sicherlich, dieser Leitspruch ist vielleicht etwas zu hoch gegriffen. Dennoch, auch die Pläne des neuen Kolletivleben-Chefs der Axa Winterthur können sich sehen lassen. Er senkt konsequent die Kosten und hat die autonomen Pensionskassen im Visier - doch nicht nur das.

Fragen: Andreas Valda

Antworten: Antimo Perretta, Leiter Kollektivleben Axa Winterthur

Antimo Perretta kam 1962 als Sohn italienischer Einwanderer zur Welt. Mit dem eidgenössischen Diplom eines Versicherungsfachmanns absolvierte er 1989 bis 1992 die Ausbildung zum Pensionsversicherungsexperten und 2006 ein zweijähriges Executive MBA an der Universität Zürich. Beruflich startete Antimo Perretta 1982 in der Abteilung Mathematik Kollektivversicherung der Rentenanstalt. Über diverse Stationen bei der Allianz, Libera, Elvia und La Suisse trat er 2000 die Stelle als Leiter Unternehmen bei der Swiss Life an. Seit 2008 führt er das Kollektivleben-Geschäft der Axa Winterthur. Der 46-Jährige ist verheiratet, hat einen Sohn und lebt in La Neuveville am Bielersee.

AV



spn: Herr Perretta, Sie leiteten sieben Jahre lang bei Swiss Life das Geschäft mit der beruflichen Vorsorge. Was bewog Sie letztes Jahr, vom Zürcher Mythenquai nach Winterthur zu ziehen?

Antimo Perretta: Ich war 45 Jahre alt. Bei der Swiss Life standen eine neue Strategie und Struktur in Aussicht. Ich hatte in den sieben Jahren meiner Funktion viele Veränderung mitgemacht. So stellte sich für mich die Frage: Soll ich diese Neuausrichtung erneut mitmachen oder mich selber verändern? Einige Leute wechseln mit 45 die Frau, ich wechselte meinen Job.


spn: War es ein Kulturschock, von der Rentenanstalt zur Winterthur zu wechseln?

Perretta: Nein, es war kein Schock. Ich verliess gute Mitarbeiter, was ich bedauere, und traf auf neue, gute Mitarbeiter, die mich tatkräftig unterstützen. Was mich reizt, ist die Internationalität der Gruppe. Bei der Axa-Gruppe wird der Austausch von Erfahrungen unter den Ländereinheiten gelebt. Drei Monate nach Eintritt nahm ich an einem Work-shop in Paris teil, an dem 35 „Staaten“ der Axa vertreten waren und Aspekte der beruflichen Vorsorge verglichen. Dabei erfuhr ich interessante Aspekte, die mir früher verwehrt waren. So plant beispielsweise Korea die Einführung einer Art BVG.


spn: Die Swiss Life verlor im BVG-Geschäft viele Kunden. Es war eine schmerzhafte Zeit. Stichwort „Rentenklau-Debatte“. Wenn Sie fünf Jahre zurückschauen: Was waren die wichtigsten Fehler?

Perretta: Es fehlte die Transparenz. Uns fehlten auch intern gewisse Zahlen. Die Rentenklau-Debatte traf uns unvorbereitet. Dabei ging es auch um politisches Kalkül. Man suchte einen Sündenbock. Wir waren ein idealer Sündenbock, weil wir viel redeten, aber wenig Zahlen vorweisen konnten. Erst im Nachhinein, mit der Einführung der Transparenz-Vorschriften 2004, konnten wir zeigen, wohin die Gelder geflossen sind: Wo erarbeiten wir Gewinn, was ist unsere Berechtigung, und so weiter.


spn: Was lernten Sie persönlich?

Perretta: Damals wurde ich ins kalte Wasser geworfen – an vorderster Front. So trat ich beispielsweise im Ziischtigs-Club des Schweizer Fernsehens auf, habe mich damals für den Versicherungsverband und für die damalige Rentenanstalt gewehrt – ich musste, das geschah nicht freiwillig. So verdiente ich im Licht der Öffentlichkeit meine Sporen ab. Ein besseres Medientraining kann man sich nicht vorstellen…


spn: Die Versicherer drohten damals, aus der zweiten Säule auszusteigen. Eine taktische Drohung, wie sich im Nachhinein herausstellt. Das Lebensgeschäft ist gewinnbringend wie lange nicht mehr.

Perretta: Da muss ich Ihnen widersprechen. Es war keine taktische Drohung. Man wusste nicht, was machen. Lebensversicherer müssen Ende Jahr immer zu 100 Prozent ihr Rentenversprechen garantieren. Wenn nun aber pro Jahr zwei Prozent verdient werden und vier Prozent gutgeschrieben werden müssen, war die Sorge um die Zukunft des BVG-Geschäfts berechtigt. Das Gleiche galt für den Umwandlungssatz, der quer zu den Verpflichtungen aufgrund einer zunehmenden Lebenserwartung stand. Wir schrieben der damaligen Bundesrätin Ruth Dreifuss mehrere Briefe, stiessen aber stets auf taube Ohren. So stiegen einige Versicherer aus, etwa die Providentia und die Generali.

Andere bauten ihr Modell um, die Zürich mit Vita, die Winterthur mit ihrem Modell. Die autonomen und halbautonomen Pensionskassen hatten ihre eigene Variante: Sie gingen einfach in Unterdeckung. Sie konnten es – wir nicht!


spn: Versicherer haben seitdem das Image, dass sie einen unbotmässigen Gewinn erzielen. Und dies bis zuletzt, wie die Diskussion um das Brutto- oder Netto-Prinzip bei der Berechnung der Legal Quote im Schweizer Parlament zeigt.
Wie kommen die Versicherer aus dieser Image-Defensive heraus?

Perretta: Unsere Kunden, und das sind bei der Winterthur immerhin ein Drittel aller kollektiv Versicherten, wissen, dass wir daran verdienen. Und sie sind auch bereit, etwas dafür zu bezahlen. Wir stellen das Folgende fest: Von 3,2 Millionen Versicherten sind 50 Prozent durch einen Vollvertrag versichert…


spn: Dazu zählen aber auch die Versicherten, die durch Firmen-Pensionskassen rückversichert sind…

Perretta: Richtig. Doch warum? Weil unsere Kunden ihre Risiken schon im Kerngeschäft zu tragen haben. Aber zusätzliche Risiken, etwa durch eine Kapitalanlage wollen sie nicht selber schultern. Sie delegieren sie mit einem Vollversicherungsvertrag an uns. Damit sich dieses Geschäft lohnt, brauchen wir die Brutto-Methode. Bei der Netto-Methode wäre der Ertrag auf dem Risikokapital so klein, dass wir gerade so gut auf Bundesobligationen setzen könnten, statt uns in der zweiten Säule zu engagieren. Die Brutto-Netto-Debatte ist gleichzusetzen mit der Debatte, ob der Vollversicherungsvertrag weiter angeboten werden soll – oder nicht. Gerade die Reaktionen auf die Einführung des Winterthur-Modells zeigten, dass ein Bedürfnis für die Vollversicherung besteht…


spn: Sie meinen damit das teilautonome Kassenmodell.

Perretta: Genau, wo ein Teil der Risiken von den Versicherten getragen wird.

spn: Dieses Modell zog die Winterthur aber zurück!

Perretta: Ich war damals bei der Swiss Life und wehrte mich mit Händen und Füssen gegen ein ähnliches Modell. Ich sagte: Entweder bieten wir neben den anderen Vorsorgelösungen auch die Vollversicherung an und haben somit eine Berechtigung in diesem Geschäft dabei zu sein oder wir lassen es sein.


spn: Mit Proparis haben Sie einen guten Kunden. Sie schätzt die 3 Prozent, die sie für 90 Prozent ihres Kapitals erhalten, das bei Ihnen und weiteren drei Versicherern angelegt haben. Dennoch will Proparis den selbstverwalteten Kapitalanteil erhöhen.

Perretta: Das Beispiel zeigt, dass für 97 Prozent aller Betriebe in der Schweiz die Versicherungslösung gut ist. Wenn Sie den Pictet-Index BVG 25 mit der jährlichen Winterthur-Rendite vergleichen, so stellen Sie fest, dass wir den Destinatären in den letzten acht Jahren genau gleich viel Rendite geben konnten wie die Autonomen.


spn: Die Swisscanto-Studie bestätigte kürzlich diesen Befund: Die autonomen Kassen erzielten in den letzten sieben Jahren eine Rendite von je rund drei Prozent.

Perretta: Wenn sie stark in Aktien anlegen wollen, müssen sie grosse Schwankungsreserven haben. In einer Situation wie jetzt sinken die Reserven auf unter zehn Prozent. Und als Kassenwart müssen sie die Reserven zuerst wieder aufbauen. Das ist ein Jojo-Spiel, das den Destinatären nicht zugute kommt. Es gibt Jahre, da gehen sie leer aus. Bei uns erhalten sie jährlich mehr als den BVG-Mindestzins.


spn: Sie haben noch andere Schräubchen am System, etwa den Umwandlungssatz. Auch hier haben sich die Versicherer insgesamt und die Winterthur im Speziellen in die Nesseln gesetzt. Forsch gesagt: Runter mit dem Satz, damit wir Gewinn erwirtschaften. Stichwort Generationentafeln. Diese Sterbetafeln gelten als spekulativ, weil darin eine demografische Entwicklung in die Zukunft projiziert wird, die sich vielleicht als zu pessimistisch herausstellt.

Perretta: Eigentlich könnte es den Versicherern egal sein, welcher Umwandlungssatz angewendet wird. Denn wir steuern den Gewinn über die Legal Quote. Wenn wir uns dennoch wehren, dann ist es deshalb, weil das BVG als Kapitaldeckungs- und nicht als Umlageverfahren eingeführt worden. Heute ist der Umwandlungssatz falsch angesetzt, egal, ob man die Perioden- oder die Generationentafel anwendet. Das sagen übrigens auch die autonomen Kassen. Weil der Umwandlungssatz zu hoch angesetzt ist, müssen jedes Jahr etwa 40 Basispunkte, also 0,4 Prozent der Rendite von den aktiv Versicherten zu den Rentnern verschoben werden. Dies führt zu einer geschätzt 10 Prozent tieferen Rente in Zukunft, weil ihnen im Sparprozess das Kapital fehlt. Eigentlich wird schon heute ein Misch-Umwandlungssatz von 6,4 Prozent angewendet…


spn: Misch-Satz, damit meinen Sie für die überobligatorischen Guthaben ein tiefer und für die obligatorischen ein hoher Satz?

Perretta: Genau. Ich bin der Erste, der sagt: Die Lebenserwartung ist im überobligatorischen Bereich nicht anders als im obligatorischen. Aber wir sind zu einer solchen Praxis gezwungen, weil der Gesetzgeber einen zu hohen Satz im obligatorischen Teil verlangt. Dass der Bundesrat bis 2014 diesen Satz auf 6,8 Prozent senken will, ist der logische Schritt.


spn: Wobei Ihr Vorschlag ja viel tiefer liegt, etwa bei 5,3 bis 5,8 Prozent.

Perretta: Wenn wir weiterhin auf Generationentafeln abstützen, dann sollte der Durchschnitt bei 6 Prozent liegen. Die autonomen Kassen liegen mit ihren Periodentafeln bei 6,3 Prozent. Deshalb müssen die Kassen jedes Jahr rund 0,3 Prozent als Rückstellungen reservieren.


spn: Zu Ihrem Geschäft. Was hat sich mit dem Eintritt der Axa bei der Winterthur verändert?

Perretta: Die Mitarbeiter schätzen, dass wieder ein Versicherer am Werk ist. Wir können dadurch einerseits vom technischen Versicherungs-Know-how der Gruppe profitieren, andererseits fahren wir auch im Risikomanagement besser. Die Situation mit einer Bank hat zum Dilemma geführt, ob und wieweit man den Kunden eher Lösungen für die Aktiv- oder für die Passivseite anbieten soll. Ich sehe aber auch Vorteile bei den Kosten. Früher mussten sehr viel Overhead-Kosten des Konzerns auf die Winterthur verteilt werden. Das ist jetzt anders. Und schliesslich sehe ich Vorteile mit Axa Cession. Der konzerneigene Rückversicherer bietet Lösungen, die im Versicherungsgeschäft zu tieferen Kosten führen. Durch die Grösse des Konzerns erhalten wir eine viel grössere Zeichnungskapazität. Und sogar auf der Anlageseite fallen die Vorteile ins Gewicht. Die Konzerntochter Axa Investment ist der weltweit drittgrösste Asset Manager. Zwar haben wir unsere Möglichkeiten diesbezüglich noch nicht ganz ausgeschöpft. Wir sind ja erst letztes Jahr integriert worden. Aber sie schafft uns neue Möglichkeiten im Anlagegeschäft mit teilautonomen und autonomen Pensionskassen.


spn: Sie sprachen die Kosten an. Die Winterthur publizierte für 2007 mit 376 Franken pro versicherte Person überraschend tiefe Verwaltungskosten – 27 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Wie kamen diese zustande?

Perretta: Unsere Stiftungsräte interessieren sich naturgemäss sehr stark für die Verwaltungskosten. Auf der letzten Sitzung wurden die Gründe aufgeschlüsselt. Wir konnten die Prozesse optimieren. Die IT-Lösungen wurden verbessert. Wir haben auch immer mehr Kunden, die unsere Wincolink-Lösung verwenden. Das ist ein Portal, das zum Beispiel ermöglicht, Mutationen und Schadensmeldungen selber zu erfassen.


spn: Dies spart Ihnen Kosten und dem Kunden Prämien?

Perretta: Genau. Wir haben 2008 die Kostenprämie um 10 Prozent gesenkt. Auf 2009 planen wir zwar keine Kostenprämien-Senkung. Sollten aber alle Massnahmen greifen, die wir ins Auge gefasst haben, so dürfte wieder 2010 eine Prämiensenkung möglich werden. Momentan ist die Kostenrechnung nicht ausgeglichen. So planen wir, einige Produkte zu vereinfachen. Ein sicheres Auffangnetz bieten heisst nicht automatisch ein sophisticated Produkt bieten zu müssen. Viele Module werden oft nicht genutzt. Also können wir sie „heraus bauen“. Wir wollen die Kostenführerschaft vorantreiben. Und wir nähern uns mit 376 Franken pro versicherte Person immer mehr dem Kostendurchschnitt der autonomen Pensionskassen an. In diesem Markt wollen wir in Zukunft Präsenz markieren.


spn: Sinken Ihre Kosten, verändert sich die Konkurrenz. Sie treten gegen Akteure an, denen Sie bisher nicht das Wasser reichen konnten.

Perretta: Kosten sind wichtig, aber nicht entscheidend. Nehmen Sie das Gesamt-Anlagevolumen von rund 630 Milliarden Franken der zweiten Säule. Davon sind rund 130 Milliarden bei Lebensversicherern platziert. Unser Marktanteil daran beträgt cirka 33 Prozent. Ziehen Sie von den übrigen 500 Milliarden die Vermögen der Grossen wie Novartis und der öffentlich-rechtlichen Kassen ab, bleiben effektiv rund 200 Milliarden Franken Vermögen, die umkämpft sind. Darunter befinden sich aus historischen Gründen Kassen, die teilautonome Lösungen betreiben, aber von der Grösse her eigentlich gar nicht risikofähig wären. In diesem Segment steckt unsere Zukunft. Und nicht nur für den Risiko-Teil, sondern auch für Anlagelösungen, Verwaltung, Expertisen und IT-Lösungen.

spn: Sie erwähnten Ihren Wincolink. Man weiss in der Branche, dass Swiss Life Millionen mit einer suboptimalen IT-Lösung in den Sand gesetzt hat.
Warum ist die Informatik denn so wichtig?

Perretta: IT ist in unserem Geschäft entscheidend. Eine gute IT senkt die Kosten und erhöht die Qualität. Nicht umsonst gewann Axa Winterthur kürzlich für seinen Wincolink einen Qualitätspreis der „Sonntagszeitung“. Ich hatte wiederholt das folgende Erlebnis. Wenn ich in Projekten meine Leute frage, seid ihr sicher, dass die IT nur so wenig kostet und dass ihr diese Lösung umsetzen könnt, so bekomme ich immer positive Antworten. Unser System lässt sehr viel zu. Winco ist ein gewaltiger Asset für die Axa.


spn: Wollen oder können Sie die Marketingkosten senken, die doch einen beträchtlichen Teil ihres Kostenblocks ausmachen?

Perretta: Diese Antwort kann ich Ihnen noch nicht geben. Wir sind zurzeit dran, eine Rentabilitätsrechnung nach Vertriebskanal zu erstellen. Dann kann ich mehr dazu sagen. Wir wachsen zurzeit stärker über den Brokerkanal.


spn: Warum wird der Brokerkanal laufend attraktiver?

Perretta: Er ist nicht attraktiver, sondern bietet einen entscheidenden Mehrwert: Den Offertenvergleich. Stellen Sie sich vor, Sie seien CEO und trügen die Verantwortung für die Kosten Ihrer zweiten Säule. Sie müssten Ihren Mitarbeitern sagen, sie hätten den Markt „abgeklappert“ und die beste Lösung gefunden. Eine solche Übersicht erhalten Sie nur bei einem unabhängigen Broker nach dem Prinzip „best advice“, der verschiedene Produkte und Unternehmen in Betracht zieht. Ein guter Broker vergleicht Äpfel mit Äpfeln, schafft Markttransparenz und empfiehlt Kassenverantwortlichen die beste Lösung. 2008 erhalten wir rund 60 Prozent unserer Aufträge über den Brokerkanal. Tendenz steigend. Denn es wird für die Unternehmen normal werden, alle vier Jahre die Versicherungslösung von einem Broker überprüfen zu lassen.


spn: Broker sind nach der Offert-Phase eine Art Aussendienst der Versicherung. Sie erledigen Schadenfälle, erfassen Mutationen et cetera. Sie sind eine direkte Konkurrenz zum hauseigenen Aussendienst. Sehen Sie das als Chef als Chance?

Perretta: Sicher. Einerseits ist es für mich eine Chance, mit Brokern zusammenzuarbeiten. Sie zwingen uns, eine hohe Qualität zu erbringen. Sonst haben sie Probleme mit den Kunden. Andererseits helfen sie uns, unser Preis-Leistungs-Verhältnis im Markt einzuschätzen. Das ist wichtig. Und schliesslich kann ich als Chef vergleichen, welcher Kanal die bessere Leistung erbringt. Aber Vorsicht. Man muss nach Segmenten vergleichen: Denn Kleinfirmen werden vom Brokerkanal nicht betreut. Seine Courtagen würden den Betreuungsaufwand nie decken. Das Geschäft mit Kleinbetrieben ist und bleibt also die Domäne des Aussendienstes.



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