- Weihnachtsträume
„Zur Weihnacht zeigt die Welt sich immer so, wie sie sein könnte, wenn es die anderen 364 Tage im Jahr nicht gäbe“, formulierte der Aphoristiker und Publizist Willy Meurer sehr treffend.
Mehr . . . - Schiffsfonds: Auch in stürmischen Zeiten bewährt
Ein Desaster. Auch institutionelle Anleger haben es während der noch anhaltenden Finanzkrise schmerzlichst erfahren. Wo immer man auch investierte, es gab nur Verluste. Gut gehalten haben sich heuer nur Schweizer Immobilienfonds und die in unserem Land noch wenig bekannten Schiffsbeteiligungen. Interessant sind Schiffsbeteiligungen nämlich auch deshalb, weil die Erträge weitgehend unabhängig vom Auf und Ab an den Aktienmärkten fliessen. Mit den grössten Aktienindizes besteht gemäss Berechnungen des deutschen Research-Instituts FondsMedia sogar eine negative Korrelation.
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Professor Cuno Pümpin
Das Kolumbus-Ei des ProfessorsKönnten die schweizerischen Pensionskassen ihre Anlagerenditen nur schon um 1,5 bis 2 Prozent steigern, würden sich die mühseligen Diskussionen um die Mindestverzinsung und den Umwandlungssatz erübrigen, ist der emeritierte Sankt Galler Management-Professor Cuno Pümpin überzeugt. In den Medien und speziell bei privaten professionellen Investoren haben die neuen Ansätze Pümpins (Cuno Pümpin/Maurice Pedergnana, Strategisches Investment Management, Haupt-Verlag 2008) bereits grosse Beachtung gefunden. Die Pensionskassenbranche dagegen hat bisher kaum reagiert.
Mehr . . .- Auch Gerichte können irren
Zum Zeitpunkt der Scheidung bezog der Ehemann bereits eine BVG-Invalidenrente von 20 Prozent. Im Scheidungsurteil ordnete das Scheidungsgericht die hälftige Aufteilung der während der Ehedauer angesparten Austrittsleistung sowie die Überweisung der Streitsache an das kantonale Berufsvorsorgegericht an. Dieses Gericht wies die Klage ab. Begründung: Die Teilung der Austrittsleistung sei wegen des Vorsorgefalls Invalidität vor der Ehescheidung nicht möglich. Es müsse der Vorsorgeausgleich gesamthaft nach Artikel 122 ZGB durchgeführt werden, was in der alleinigen Kompetenz des Scheidungsgerichtes liege.
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Dr. phil. Urs Schaffner: Führen in der FinanzkriseVon Dr. phil. Urs Schaffner, Geschäftsführer Hewitt Associates Schweiz, dipl. Pensionsversicherungs-experte und CFA
Die Vermögensverluste haben in den letzten Wochen das finanzielle Gleichgewicht von Vorsorgeeinrichtungen erheblich beeinträchtigt. Die obersten Führungsorgane und Geschäftsleitungen sind deshalb zurzeit aufgefordert, die Auswirkungen der Finanzkrise auf die eigene Pensionskasse zu ermitteln und bei den Beschlussfassungen in den nächsten Wochen zu berücksichtigen.
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André Kohler: Brennpunkt RisikomanagementVon André Kohler, Mitglied der Geschäftsleitung und verantwortlich für den Bereich
Investment Services bei der B+B Vorsorge AG
Ist der Zweck einer Vorsorgeeinrichtung gefährdet, wird dies als „Risiko“ bezeichnet. Der Umgang mit demselben heisst folgerichtig „Risikomanagement“. Für die Kapitalanlagen der zweiten Säule ist es durch die per 1. Januar 2009 in Kraft tretenden, revidierten Artikel der BVV2 definiert. Zusammen mit den Erläuterungen des BSV sind diese Teil des Orientierungsrahmens für jene, die das Destinatärsinteresse treuhänderisch zu wahren haben. Orientierung bedeutet Erklärung, welche zweckgerichtetes Handeln ermöglicht. Damit die Verantwortlichen ihrer Pflicht genügen können, ist es wichtig, dass die revidierten Vorschriften diesem Anspruch standhalten.
Mehr . . .- Brief aus Bern
Auf den 1.1.2009 wurden die Beiträge und Grenzbeträge für die erste und zweite Säule angepasst. So beträgt die minimale AHV-Rente neu 1.140 Franken pro Monat, die maximale Rente ist doppelt so hoch. Die maximale Ehepaarrente – sie wird in zwei Renten ausbezahlt – bleibt weiterhin „gedeckelt“ und macht monatlich 3.420 Franken aus. In der Vorsorge ist versichert, wer einen Mindestjahreslohn von 20.520 Franken erzielt. Die oberste Limite des Jahreslohnes im BVG-Obligatorium liegt bei 82.080 Franken. In die gebundene Selbstvorsorge der Säule 3a können Versicherte mit zweiter Säule maximal 6.566 Franken einzahlen. Wer keiner Vorsorgeeinrichtung angehört, darf höchstens 32.832 Franken auf sein 3a-Konto legen.
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Roger Lehmann
Konsequent auf die Nische setzenDie Strategie ist eigentlich ganz einfach: Da die Union Bancaire Privée nicht das ganze Universum abdecken muss, müssen auch nicht alle Anlagekategorien abgedeckt werden. Sondern es werden einfach Nischen gesucht, in denen man präsent sein will. Gleichwohl, auf der Suche nach neuen Nischen ist man natürlich auch immer.
Fragen: Michael Lennert
Antworten: Hansruedi Huber, Mitglied des Exekutivkomitees der UBP-Gruppe und Managing Director UBP Zürich, und Roger Lehmann, Mitglied des Exekutivkomitees von UBP Zürich und Leiter des institutionellen Geschäfts der Züricher Niederlassung
Mehr . . .- Keine Panik trotz Unterdeckung
Ein schlimmes Jahr für die Vorsorgeeinrichtungen: Über die Hälfte der Pensionskassen weist aktuell eine Unterdeckung auf. Sanierungsmassnahmen werden angedacht. An ihrer Asset Allocation wollen die Kassen-Manager trotz Krise festhalten. Zu Recht.
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Marion Schwarz
Roundtable Nachhaltigkeitspn: Nachhaltiges Wirtschaften wird aus Investoren- und Unternehmenssicht immer wichtiger. Gleichwohl, das Thema ist vielschichtig und die Begriffsdefinitionen sind breit gefächert. Frau Schwarz, was verstehen Sie unter nachhaltigem Investieren?
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Abbildung 1: Ziele und Umsetzung von Overlay Management; Quelle: DB Advisors.
Abbildung 2: Regelkreislauf für dynamisches Overlay; Quelle: DB Advisors.
Risikoniveaus im Portfolio dynamisch anpassenMit dem dynamischen Risiko-Overlay-Management kann das Risikoniveau diversifizierter Portfolios dynamisch und in Echtzeit angepasst werden – etwa auf Ebene des Gesamtmandats. Damit steht Investoren ein, verglichen mit statischen Ansätzen, effizientes Konzept für zentralisiertes Risikomanagement zur Verfügung.
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Manuel Amman
„Äusserst beschränkte Erfolgsaussichten“Pensionskassen sind nicht sehr erfolgreich mit einem aktiven Investment-Ansatz. Dies sagt auf jeden Fall der Sankt Galler Finanzmarktspezialist Manuel Ammann. Sie seien auch nicht sehr erfolgreich in der Selektion der Anlage-Manager. Aber egal, denn: Bei Pensionskassen geht es schliesslich um Beta, und nicht um Alpha.
Fragen: Andreas Valda
Antworten: Manuel Ammann, Professor für Finanzmarkttheorie und Direktor des Instituts für Finanzen und Banken an der Universität Sankt Gallen
Manuel Ammann ist Professor für Finanzen an der Universität Sankt Gallen. Er leitet das Masterprogramm für Banken und Finanzen und Doktorate in Finance.
Manuel Ammann war Gastprofessor an der New York University und Assistenzprofessor an der University of California in Berkeley. Er gibt die Fachzeitschrift „Financial Markets and Portfolio Management“ heraus, forscht über Finanzmärkte, derivative Instrumente und Asset Management, berät Banken, Investoren, Industrieunternehmen, Behörden und präsidiert die Sankt Galler Firma Algofin. Ammann kam 1970 in Romanshorn am Bodensee zur Welt und ist dort aufgewachsen. An der Simon Fraser University in Kanada studierte er Informatik als Erststudium. Ammann wohnt in Sankt Gallen, lenkt Segelflugzeuge und ist Fallschirmspringer.
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100 Franken pro Versicherten sind möglichAnbieter von externer Pensionskassenverwaltung kämpfen ständig um neue Mandate. Dabei sind die Unterschiede in Preis und Service gross. Gleichwohl wechseln oft nur Kassen mit bestehender externer Lösung, und Stiftungen mit Inhouse-Verwaltungen wiederum verharren im
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Thomas Zeier, Luzerner Pensionskasse, Geschäfts
Ungepolstert unterwegsDie Luzerner Pensionskasse (LUPK) sieht im Jahr 2009 Chancen wenn überhaupt, dann eher bei vergleichsweise traditionellen Anlagekategorien wie etwa Hypothekendarlehen. Geschäftsführer Thomas Zeier und Leiter Anlagepolitik Heinz Achermann reagieren auf die Frage nach den Chancen zwar zunächst mit einer kleinen Denkpause, das ist aber beim aktuellen Marktgeschehen keineswegs überraschend. „Wir haben keine Anlagekategorie, die wir speziell favorisieren und übergewichten“, sagt Achermann. Die Hypotheken aber dürften auch nächstes Jahr gut laufen. Bei Aktien erwartet man nach den jüngsten Marktverwerfungen keine Wunder mehr. Auch wenn sich die Märkte beruhigen sollten, wird man 2009 die Niveaus von Mitte 2007 wohl nicht mehr erleben.
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- Aktives versus passives Asset Management
- Roundtable: Immobilien
- Mit der Lizenz zum Geldverdienen
- Nur eine von zehn Pensionskassen ist risikofähig
- Konrad Hummler, Wegelin
- Risikomanagement
- Pensionskassen 2010: Vorerst auf Kurs
- Vertrauen wieder herstellen
- Zuhnehmendes Ja zur Nachhaltigkeit
- Ist nach der Krise vor der Krise?

