- Auch das Kleingedruckte lesen
Das Paar H. und L. lebte 14 Jahre zusammen und hatte zwei Kinder. 2004 verstarb L. In der Folge beantragte H. bei der Pensionskasse von L. eine Partnerschaftsrente, wie dies die Statuten vorsehen. Zum Beweis der Lebensgemeinschaft legte H. verschiedene Dokumente vor, darunter zwei Vereinbarungen über die gemeinsame elterliche Sorge und einen gemeinsam unterzeichneten Mietvertrag. Doch die Pensionskasse lehnte den Antrag ab, weil eine schriftlich bestätigte Unterstützungsvereinbarung fehlte. Dies schreiben die Statuten der PK vor. H. klagte beim Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich. Erfolglos.
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Michael Lennert, Redaktor
Das Ungleiche ist des Gleichen Feind„Des Staates höchstes Gut ist die Gerechtigkeit. Das Gerechte aber muss für alle etwas Gleiches sein“, sagte schon Aristoteles. Übertragen auf die Diskussion zu Solvency 2 und seinem eidgenössischen Pendant, dem Swiss Solvency Test (SST), wundert es daher sicher nicht, wenn sich bei der Gleichbehandlung der Schweizer Vorsorgeeinrichtungen insbesondere die Vertreter der Versicherungswirtschaft die Frage stellen, weshalb die Aufsichts- und Kontrollinstrumentarien für Lebensversicherungen und Pensionskassen unterschiedlich sein sollen, genauer gesagt, warum der SST nicht auch für autonome Pensionskassen gelten soll.
Mehr . . .- Gute Rohstoffe, schlechte Rohstoffe?
Commodities im Allgemeinen und Soft Commodities, oder anders ausgedrückt Agrar-Rohstoffe im Speziellen werden zunehmend elementarer Bestandteil von institutionellen Portfolios. Interessant: Mehr als die Hälfte der Investoren will 2008 verstärkt in den Agrarsektor (53 Prozent) investieren, einfach weil hier die höchsten Renditen erwartet werden, gefolgt von der Viehzucht mit 16 Prozent aller Nennungen, Edelmetallen (13 Prozent), Energie mit immerhin noch 12 Prozent aller Nennungen und den Industriemetallen mit 6 Prozent.
Mehr . . . - Unzureichende Taktik
Wie reagieren Schweizer institutionelle Investoren, wenn sie sich mit einer Baisse von mindestens 15 Prozent über eine Dauer von sechs Monaten oder mehr an den wichtigsten Finanzmärkten konfrontiert sehen?
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Volker Hergert, LGT Capital Management, Senior Strategist
Volker Hergert: Die Signale richtig deutenFunktionieren die Finanzmärkte tatsächlich rational und effizient? Die Antwort lautet „jein“: Isoliert auftretende Informationen sind mitunter so einfach interpretierbar, dass sie am Markt unmittelbar eingepreist werden. Viele Informationen hängen aber in einer komplexen Kausalität zusammen, so dass sie sich erst im Zeitablauf zu einem klaren Bild verdichten. Über dieses a priori unklare Bild muss der Markt eine These entwickeln. Dabei passiert immer das Gleiche: Wenn Marktteilnehmer unter Unsicherheit zu entscheiden haben, wird das Entscheidungsverhalten zutiefst „menschlich“, manche bezeichnen dies als „irrational“.
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Ariane Dehn, Henderson Global Investors, Director of Sales Switzerland
Ariane Dehn: Brachliegendes PotenzialDie jüngsten Studien zur Entwicklung der Schweizer Pensionskassen haben einmal mehr bestätigt: Der anhaltende Kosten- und Performance-Druck zwingt die Vermögensverwalter der Vorsorgeinstitute dazu, neue, attraktive Renditequellen anzuzapfen und gleichzeitig die Risiken durch eine noch breitere Diversifikation zu streuen. Dies zeigen die allmählich zunehmenden Engagements in alternative Anlagen wie Private Equity und Hedgefonds, aber auch der spürbare Trend, das hohe Gewicht des Schweizer Marktes zugunsten von Auslandsanlagen abzubauen.
Mehr . . .- Brief aus Bern
Für die AHV, IV und die Erwerbsersatzordnung EO liegen nun die Rechnungsergebnisse für 2007 vor. Die AHV hat im letzten Jahr mit einem Überschuss von 1,5 Milliarden Franken abgeschlossen. Zu verdanken ist dies der guten Konjunktur, welche die Beitragseinnahmen um fünf Prozent wachsen liess.
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Emsig unterwegsDie Agenda von Swisscanto ist prall gefüllt: nicht nur, was die Produktideen betrifft, die zukünftig auf den Markt kommen sollen. Nein, es wird auch über ein effizienteres Risikomanagement und Expansionsstrategien nachgedacht. Gleichwohl, das oberste Ziel bleibt: in der Top-Liga der Schweizer Asset Manager mitzuspielen.
Fragen: Michael Lennert
Antworten: Peter Bänziger, Bereichsleiter Asset Management und Institutionelle Kunden, Swisscanto
Mehr . . .- Die schöne Unbekannte
Gemeinschaftsstiftungen zeichnen sich durch tiefe Verwaltungskosten aus. Dennoch sind sie in der Öffentlichkeit weitgehend unbekannt, eine spezielle Förderung durch den Bund findet nicht statt. Dabei haben Gemeinschaftseinrichtungen das Zeug zum Zukunftsmodell.
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Erhard Burri
„In guten Börsenjahren sind wir im Nachteil“Proparis bündelt die Interessen von 14 Gemeinschaftskassen für 100.000 Versicherte, darunter Schreiner, Fahrradmechaniker und Coiffeure. Sie ist Broker, Entwickler, Wissensplattform, Rechtsdienst und Lobbying-Organisation in einem.
Fragen: Andreas Valda
Antworten: Erhard Burri, Chef von Proparis
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Roundtable CustodyTeilnehmer (von links unten nach rechts oben)
Matthias Liesch, Leiter Global Custody Zürich, Pictet, Michelle Grundmann, Geschäftsführerin, BNY Mellon Asset Servicing B.V.,
Dr. oec. Edouard Stucki, Senior Consultant, Watson Wyatt, Max-Eric Laubscher, Leiter Vermögensanlagen, Pensionskasse Basel-Stadt,
Daniel Dubach, Geschäftsführer, Avadis Anlagestiftung, Oliver Berger, Business Executive, JPMorgan Worldwide Securities Services,
Michael Lennert, Redaktor, spn
Mehr . . .- Wer hat Angst vorm SST?
Die autonomen Pensionskassen wollen sich dem Swiss Solvency Test nicht unterziehen. Allerdings zeichnet
sich ab, dass sie an einer abgespeckten Version kaum vorbeikommen werden. Zu gross ist der allgemeine Wunsch nach mehr Sicherheit. Die Branche hofft auf eine freiwillige Lösung, das BSV hält sich noch zurück.
Mehr . . . - Tiefere Umwandlungssätze bleiben ein Zankapfel
Der Bundesrat will den Umwandlungssatz der zweiten Säule bis 2011 auf 6,4 Prozent senken. Doch das Parlament spielt auf Zeit. Weder Pensionskassen-Experten noch Politiker sind sich über den Rentenfaktor einig. Schaut man sich die aktuelle Swisscanto-Umfrage an, zeigt der Trend beim Umwandlungssatz klar nach unten.
Mehr . . . - Geld allein ist nicht genug
Die Basler Pensionskasse Abendrot setzt bei ihren Kapitalanlagen auf nachhaltige Investments. Das ist kein Lippenbekenntnis, sondern eherner Grundsatz der 1984 gegründeten und seit 1985 operativ tätigen Kasse, die mittlerweile mehr als 7.000 Versicherte hat und rund 700 Millionen Franken verwaltet. Das Geld wird explizit nachhaltig angelegt – das heisst laut Anlagereglement nicht in Aktien von Unternehmen der Waffen- und Kriegsindustrie, Atomindustrie sowie Firmen, die gegen Humanität, Natur-, Tier- und Umweltschutz verstossen. Angestrebt wird trotzdem eine marktkonforme Gesamtrendite.
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- Die grosse Unübersicht der BVG-Versicherer
- Private Equity und die Wirtschaftskrise
- Gegen die Mitesser am Vorsorgekuchen
- Zeitbombe Rentenverpflichtungen
- Eine wahrhaftige Achterbahn der Erwartungen
- Michael Brandenberger
- 2009 bleibt in guter Erinnerung
- Stetig steigende Anforderungen
- „Wir haben fast alle als Konkurrenten“
- Erstes Rating für ETFs

