Schweizer Pensions- & Investmentnachrichten
Herbst 2007
  • Michael Lennert, Redaktor

    Jetzt geht’s los!

    Nein, es ist noch nicht vorbei; es geht erst richtig los! Die Rede ist von dem Beben auf den US-Hypotheken- und Immobilienmärkten und den dadurch ausgesandten Schockwellen auf benachbarte und artverwandte Sektoren.

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  • Dominique Ammann, PPC Metrics, Partner

    Einfach aussitzen

    Das Anlagevermögen von Schweizer Vorsorgeeinrichtungen ist auf mehrere Arten von der US-Hypothekenkrise betroffen. Zum einen haben Pensionskassen entweder direkt oder indirekt über strukturierte Produkte in Obligationen, Asset-Backed-Security- oder Hedgefonds investiert, die Schuldverschreibungen aus zweitklassigen US-Wohnhypotheken enthalten.

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  • Josef Bossi, State Street Global Advisors, Managing Director

    130:30-Fonds: Wer Alpha sagt, muss auch Beta sagen

    Ein neues Strategiekonzept macht die Runde: das Angebot von Long-Short-Strategien nach dem Motto „quadratisch, praktisch, gut“ griffig in einen Fonds verpackt. Die Idee ist klar: Durch den Einsatz von Long-Short-Strategien soll ein marktunabhängiger Mehrertrag gegenüber Long-Only-Strategien erreicht werden.

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  • Kürzung der Witwenrente bestätigt

    Der Fall: G. war bis zur Scheidung mit K. während 14 Jahren verheiratet. Anfang 1998 bezog K. eine ganze Rente seiner Pensionskasse. Ein Jahr später heirateten G. und K. zum zweiten Mal.

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  • Autor: Bernhard Locher

    Bernhard Locher: Risikobasierte Aufsicht bei Pensionskassen

    Die kantonale Aufsicht prüft, ob die Gesetze eingehalten werden, indem sie Reglemente auf Gesetzeskonformität prüft, Einsicht in den Bericht der Kontrollstelle und in den Expertenbericht nimmt und Massnahmen zur Behebung von meist formalen Mängeln anordnet.

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  • Autor: Christoph Ryter

    Christoph Ryter: Neueste Entwicklungen bei der Pension Fund Governance (PFG)

    Die Corporate Governance für Unternehmungen umfasst „die Gesamtheit der auf das Aktionärsinteresse ausgerichteten Grundsätze, die unter Wahrung von Entscheidungsfähigkeit und Effizienz auf der obersten Unternehmensebene Transparenz und ein ausgewogenes Verhältnis von Führung und Kontrolle anstreben“.

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  • Brief aus Bern

    Vor den Parlamentswahlen vom Herbst wird mit politischem Zündstoff besonders behutsam umgegangen. Man will sichs mit seiner Klientel nicht verscherzen. So wird auch die Revision der Arbeitslosenversicherung (ALV) später angepackt als geplant.

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  • Dies- und jenseits der Wahrscheinlichkeit

    Woher kommt Alpha? Was ist Skill und was ist Zufall? Aus welchen Zutaten macht man (wahrscheinlich) gute Prognosen. Und wie sind künftig Risiken verteilt? Das sind die Fragen des modernen Asset Managements, zumindest für den Schweizer Chef von UBS Global Asset Management, Dr. Andreas Schlatter.

    Fragen: Maik Rodewald

    Antworten: Dr. Andreas Schlatter, UBS Global Asset Management, Head Schweiz

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  • Wildwest mit Retros und Provisionen

    Knapp eine Milliarde Franken werden jährlich als Retrozessionen in der Beruflichen Vorsorge gewährt, bisher vielfach einbehalten vom Vermögensverwalter. Jetzt will der Bund die Herausgabepflicht statuieren. Retrozessionen und Provisionen rücken in die Nähe von Schmiergeldern. Und Banken geraten mit ihren Fonds unter Druck.

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  • Wie weiter mit Retrozessionen?

    Die stillschweigende Verrechnung von Retrozessionen mit Vermögensverwaltungshonoraren führt zur Verzerrung von Kosten und birgt die Gefahr von Fehlallokation der Vorsorgegelder. Pensionskassen tun gut daran, alle Verträge neu auszuschreiben. Nicht geregelte Retrozessionen können Pensionskassen bis 1997 zurückfordern.

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  • „Umfang in den meisten Fällen nicht bekannt“

    Retrozessionen sind in der Branche gang und gäbe. Auf Weisung des Bundesamtes für Sozialversicherungen müssen nun Pensionskassen für die Berichterstattung 2006 die Retrozessionen mit den Vermögensverwaltern vertraglich geregelt haben. Die Konsequenz: Die Vermögensverwalter müssen wohl neue Verträge aushandeln.

    Fragen: Andreas Valda

    Antworten: Marco Betti, Unternehmensberater für Pensionskassen, Betti Bonitas, Zürich

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  • Schritte zu einer erfolgreichen Restrukturierung Das Überbrücken der Leistungslücke

    Die Entscheidung ist getroffen und bewilligt, und zwar die Entscheidung zur Umstrukturierung der Vermögenswerte. Die Suche nach neuen Vermögensverwaltern läuft. Der Transition Manager wurde eingestellt. Doch welche Schlüsselschritte sollten nun unternommen werden, um einen möglichst reibungslosen und kosteneffizienten Ablauf der Umstellungen zu gewährleisten?

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  • Schritte zu einer erfolgreichen Restrukturierung Das Überbrücken der Leistungslücke/ 2

    6. Durchführung der ersten Analyse vor dem Vorhaben

    Durch das Verstehen der strukturellen Unterschiede zwischen den aktuellen und den neuen Engagements in dieser frühen Phase kann der Transition Manager beginnen, die wahrscheinlichen Einwirkungskosten der erforderlichen Veränderungen zu berechnen.

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  • Ganzheitliche Betreuung – der neue Trend im institutionellen Asset Management?

    Die Anforderungen, Bedürfnisse und Wünsche, die institutionelle Investoren haben, sind vielschichtig – die Lösungsansätze hierfür auch. Ein möglicher Weg ist das ganzheitliche Konzept des Fiduciary Managements, dass dem Kunden professionellen, koordinierten Service aus einer Hand entlang der gesamten Value Chain bietet.

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  • Recht, wem Recht gebührt!

    Skandale wie Enron oder Worldcom hatten zwar verheerende Folgen für die betroffenen Anleger, jedoch letztendlich auch ihr Gutes: Sie erzwangen höhere Standards bei der Einreichung von Sammelklagen. Zudem tragen Sammelklagen in entscheidender Weise dazu bei, weitreichende Änderungen bei der Corporate Governance zu bewirken.

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  • Gut ist nicht gut genug

    Die Zahlen beeindrucken: Die PKE erwirtschaftete im abgelaufenen Geschäftsjahr eine Rendite von 7,3 Prozent, steigerte den Deckungsgrad auf 125,1 Prozent und die Wertschwankungsreserve auf 25 Prozent des Vorsorgekapitals. Doch weitere Optimierungen sollen vorgenommen werden und die PKE noch kompetitiver machen.

    Fragen: Michael Lennert

    Antworten: Clivia Koch, Pensionskasse Energie, Geschäftsführerin und Christoph Auckenthaler, Leiter Kapitalanlagen

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  • Beat Zaugg, Watson Wyatt, Leiter Investment Consulting

    Zunehmend Detailwissen gefragt

    Die Agenden der Schweizer Consultants werden immer komplexer. Gleichzeitig spielt die Governance eine immer grössere Rolle, die Stichworte hierzu sind Unabhängigkeit und Entflechtung von Management und Kontrolle. Gute Chancen haben die Consultants, die qualitativ ihre Marktposition ausbauen oder erfolgreich eine Nische besetzen.

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  • Endspurt zum Reglement

    Teilliquidationen gehören zu den ungeliebten Verpflichtungen von Vorsorgeeinrichtungen. Gleichwohl, bis Ende des Jahres haben die Vorsorgeeinrichtungen noch Zeit, um ihr Reglement zur Teilliquidation bei der Aufsichtsbehörde einzureichen. Es geht ums Eingemachte. Das birgt Konfliktstoff.

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  • Christoph Oeschger, ABB Pensionskasse, Geschäftsführer

    Wer sucht, der findet

    „Wir sind immer auf der Suche nach der optimalen Strategie, nach der bestmöglichen Diversifikation und dem ewig währenden Prozess, dies effizient umzusetzen“, sagt Christoph Oeschger, der Geschäftsführer der ABB Pensionskasse. Und dabei meint Oeschger derzeit nicht vornehmlich die Suche nach neuen Asset-Klassen, in die die Pensionskasse investieren könnte.

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