Michael Lennert, Redaktor
Transparenz ist ganz einfachEigentlich ist es ganz einfach: Vorsorgeeinrichtungen haben bei der Rechnungslegung den Grundsatz der Transparenz zu beachten. Das zumindest fordert der schweizerische Gesetzgeber seit April 2004 ausdrücklich. Auch aufgeschreckt durch Medienberichte, in denen bei einigen Sammelstiftungen der Lebensversicherer über Verwaltungskosten von 800 Schweizer Franken und mehr je Versicherten berichtet wurde. Das damals ausgegebene Ziel: Durch Transparenz Kosten senken. Transparent ist dabei diejenige Vorsorgeeinrichtung, die ihre Verwaltungskosten – die Kosten für die allgemeine Verwaltung, die Vermögensverwaltung und die Kosten für Werbung und Marketing – nach Swiss Gaap Fer 26 ausweist.
Mehr . . .- Vorzeitig ab auf die Insel
Die politisch Verantwortlichen werden bekanntlich nicht müde, für eine möglichst lange Lebensarbeitszeit zu werben. Um das Sozialsystem längerfristig zu finanzieren, sei ein höheres Rentenalter nötig. Nur: Die Zielgruppe will das Gegenteil. Die Frühpensionierung ist „ein verbreitetes Phänomen“, schreibt das Bundesamt für Statistik zu seiner Arbeitskräfteerhebung (Sake). Die aktuell verfügbaren Daten sind zwei Jahre alt. Im Vergleich zu 2002 ist der Anteil der Berufstätigen, die drei Jahre vor dem gesetzlichen Rentenalter – 65 für Männer, 64 für Frauen – in Frühpension gehen, von 27,1 auf 29,3 Prozent angestiegen. Fünf Jahre früher hören 16,2 Prozent auf, über zwei Prozent mehr als 2003. Ein Jahr vor der Rente waren 2005 noch 49,3 Prozent berufstätig, ein knappes Prozent weniger als bei der letzten Erhebung. Die Erwerbstätigen steigen also immer früher aus.
Mehr . . . - Und der Gewinner ist: die Prudent Man Rule
Der Mehrzahl der Schweizer institutionellen Investoren genügen die BVG-Anlagerichtlinien nicht mehr. Denn rund 80 Prozent nutzen den sogenannten Erweiterungsartikel 59 BVV2. Das ergab eine aktuelle Studie von Lusenti & Partners, bei der insgesamt 172 institutionelle Investoren in der Schweiz befragt wurden, die zusammen ein Vermögen von 211,7 Milliarden Schweizer Franken verwalten. Die Gründe hierfür: Drei Viertel der Befragten investieren in alternative Asset-Klassen wie beispielsweise Hedgefonds, Private Equity und Rohstoffe. Insgesamt beläuft sich der Betrag, den die Schweizer Institutionellen in diese drei Kategorien investieren, auf mittlerweile knapp 9,4 Milliarden Schweizer Franken.
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Autor: Beat Zaugg
Gut zu wissen, wo die grössten Anlagerisiken sind!Von Beat Zaugg, CFA, Watson Wyatt Schweiz (Zürich), Leiter Investment Consulting
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Autor: René Charriére
Alpha und Beta verändern CustodyVon René Charrière, State Street Bank Schweiz, Managing Director
Mehr . . .- Brief aus Bern
Flexible, mobile Arbeitnehmer und starre gesetzliche Regelungen in der Altersvorsorge passen nicht zusammen. Das erleben ausländische Fachkräfte, die dem Lockruf der Schweizer Unternehmen folgen. Aber auch Schweizer, die in anderen Ländern arbeiten, sind betroffen. Grundsätzlich gilt durch das Personenfreizügigkeitsabkommen EU/EFTA mit der Schweiz zwar das Erwerbsortprinzip: Berufstätige werden dem Sozialversicherungssystem jenes Landes unterstellt, in dem sie arbeiten. Doch der Teufel sitzt bekanntlich immer im Detail.
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Die Index-PickerWas macht ein Asset Manager, den Institutionelle mit Geld zuschütten – obwohl er gar nicht so gross werden will? Die Antwort aus St. Gallen: Er setzt auf indexbasierte Strategien, besteht auf performanceabhängige Gebühren und schliesst auch einmal Produkte, im Interesse der Kunden. So wie die älteste Privatbank der Schweiz, Wegelin.
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Fragen: Maik Rodewald
Antworten: Dr. Magne Orgland, Wegelin & Co. Teilhaber
Die ersten akkuraten ZahlenFünf Jahre lang musste die Öffentlichkeit warten. Jetzt gibt es erste Klarheit über die echten Verwaltungskosten der zweiten Säule. spn publiziert exklusiv eine Vorauswertung basierend auf der Pensionskassenstatistik 2005. Die gesamte Erhebung wird im Sommer vom Bundesamt für Statistik veröffentlicht.
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Von Andreas Valda- Die Kosten steigen, statt zu sinken
Fünf Jahre nach der öffentlichen Diskussion um zu hohe Verwaltungskosten hat sich die Situation kaum verbessert. Die Kostentransparenz fehlt weiterhin, eine Benchmark gibt es nicht und die Kosten steigen. Das Interesse, die Verwaltungskosten zu senken, ist gering.
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Von Andreas Valda
Transparenz ist nicht in SichtweiteAutonome Pensionskassen, Sammelstiftungen oder Gemeinschaftskassen: die Vielzahl der Vorsorgeeinrichtungen erschwert eine Kostentransparenz und -vergleichbarkeit. Zudem gibt es Lücken in den Rechnungslegungsvor-schriften. Und: Es fehlt eine genaue Anweisung des Regulators, wie die Verwaltungskosten zu erfassen sind.
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Fragen: Andreas Valda
Antworten: Michael Brandenberger, Complementa, CEO- Können Versicherungsportfolios und Hedgefonds miteinander glücklich werden?
Einfach hat es heute kaum noch jemand. Auch nicht die Versicherer: zu tiefes Zinsniveau, zu wenig stille Reserven und etliches mehr; vieles kann einem Versicherer aufs Gemüt schlagen. Durch die Beimischung von Hedgefonds kann dieser Leidensdruck gemildert werden – wenn man gewisse Grundregeln befolgt.
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Von Matthias Schellenberg, ING Investment Management
Der Demografie die Stirn zeigenDer demografische Wandel hat die entwickelten Volkswirtschaften fest im Griff. Die Ausgaben für die Altersvorsorge, die Gesundheitssysteme und die Langzeitpflege steigen rasant. Gefordert sind deswegen flexible Konzepte, Eigenverantwortung sowie rasches Handeln. Doch der demografische Wandel bietet auch Chancen.
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Fragen: Michael Lennert
Antworten: Dr. Amlan Roy, Credit Suisse Investment Banking London,
Head of Global Demographics and Pensions Research
Udo Jenner, UBS, Leiter Global Custody
Platz für eine HandvollDas Rad steht nie still, auch bei den Custodians nicht. Die Margen sind tief, das Brot-und-Butter-Geschäft verlangt einen hohen Automatisierungsgad; die Liste der gewünschten Zusatzleistungen nimmt ständig zu. Gute Chancen haben diejenigen Custodians, die es schaffen, die Qualität der gelieferten Daten weiterhin hoch zu halten.
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Von Michael Lennert
Hanspeter Konrad, Asip, Direktor
Fitnesskur fürs PensionskassengesetzDer Schweizerische Pensionskassenverband (Asip) will weniger Regulierung für die zweite Säule. Sein Gesetzesentwurf für ein „schlankes“ BVG stärkt die Eigenverantwortung der Pensionskassen und rüttelt an Tabuthemen wie Rentenkürzungen, gesetzlichem Mindestzins und Umwandlungssatz. Die Reaktionen fallen gemischt aus.
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Von Bernhard Raos
Dr. Thomas Hohl, Migros Pensionskasse, Geschäftsleiter
Mit Sicherheit in die ZukunftVon Michael Lennert
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- Die grosse Unübersicht der BVG-Versicherer
- Private Equity und die Wirtschaftskrise
- Gegen die Mitesser am Vorsorgekuchen
- Zeitbombe Rentenverpflichtungen
- Eine wahrhaftige Achterbahn der Erwartungen
- Michael Brandenberger
- 2009 bleibt in guter Erinnerung
- Stetig steigende Anforderungen
- „Wir haben fast alle als Konkurrenten“
- Erstes Rating für ETFs

