Michael Lennert, Redaktor
Geht’s noch nachhaltiger?Kaum etwas diskutiert Europa in diesen Tagen so intensiv wie den Klimawandel und seine Folgen. Die jüngsten Schlagzeilen grosser Tageszeitungen hierzu lauten nahezu identisch: „Der EU-Gipfel sagt ja zum Klimaschutz“, so titelte etwa die Neue Zürcher Zeitung; die deutsche Welt am Sonntag fragte: „Kann Europa das Weltklima retten?“, und Die Zeit orakelte, „dass sich in der Umweltpolitik die Idealisten als die wahren Realisten erweisen.“ In der Tat: Der Kampf gegen den Klimawandel geht alle an, und deshalb muss rasch gehandelt werden – aber bitte weltweit, nicht nur in Europa.
Mehr . . .- Facettenreiche Welt der Indizes
Wer die Trends bei den Innovationen in der Welt der Indizes beobachtet, findet grosse Parallelen zu den Themen, welche die Finanzmärkte bewegen. Allein Dow Jones berechnet aktuell mehr als 3.000 Indizes und hat knapp 1.000 neue Indizes in den letzten zehn Jahren hervorgebracht. Weitere Indizes von Wettbewerbern, Börsen und auch Banken kommen hinzu.
Mehr . . .
Dominique Biedermann, Ethos Stiftung, aktualisierte Best-Practice- Regeln für die Corporate Governance.
Pensionskassen als kritischere AktionäreLange Zeit war Opposition an den Generalversammlungen Schweizer Publikumsgesellschaften ein eher folkloristisches Ritual – einzelne Kleinaktionäre suchten die grosse Bühne, um eine homöophatische Dosis an Shareholder-Demokratie einzustreuen. Den Anträgen der Gesellschaften wurde dann trotzdem zu fast 100 Prozent zugestimmt. Seit der Gründung der Ethos Stiftung durch zwei Genfer Pensionskassen vor zehn Jahren weht an Generalversammlungen (GVs) ein spürbar schärferer Wind: Mittlerweile halten 75 institutionelle Investoren die Best-Practice-Regeln für Corporate Governance auch hierzulande hoch und legen sich zudem mal energischer quer. Messlatte sind dabei die kürzlich aktualisierten Ethos-Richtlinien.
Mehr . . .
Author:Stephan Dahlem
Ein Stiftungsrat muss nicht alles allein könnenVon Stephan Dahlem, Projektleiter Pension Fund Excellence, Universität St. Gallen
Mehr . . .
Author: Peter Hegglin
Änderungen bei Schweizer Obligationen-Indizes und ihre ImplikationenVon Peter Hegglin, Senior Consultant, Mercer Investment Consulting, Zürich
Mehr . . .
Back on Trac(k)Gesamtlösungen, die auf die Verbindlichkeitsstruktur Rücksicht nehmen, gerade auch mithilfe alternativer Investments: Das ist für Vontobel das Geschäft der Zukunft, vor allem mit kleinen und mittleren Pensionskassen, der Hauptklientel der Zürcher. Eine weitere Aufgabe für 2007: Die dringend nötige Renovierung der Fixed-Income-Palette.
Fragen: Maik Rodewald
Mehr . . .
Antworten: Christoph Ledergerber, Vontobel, Mitglied der Gruppenleitung und Leiter Asset Management & Investment Funds
Rolf Banz, Pictet Asset Management, Chief Investment Architect
Uneins über die NachhaltigkeitDie hehren Ziele von Socially Responsible Investments (SRI) sind begrüssenswert: Berücksichtigung von Corporate Governance, Umwelt und Gesellschaft. Zudem wird aktives Engagement gelebt. Leider wurden jedoch auch Fehler gemacht; einige Produkte enttäuschten doch sehr. Doch aus Fehlern will man gelernt haben.
Von Michael Lennert
Mehr . . .
Der Nachhaltigkeits-Himmel ist doch schönDie Meinungen sind geteilt: Die einen sind von nachhaltigen Anlagen überzeugt, die anderen zweifeln noch am Renditepotenzial. Die Zürcher Kantonalbank wollte es genau wissen und untersuchte in einer Studie die Rendite-Risiko-Eigenschaften von nachhaltigen Anlagefonds – mit durchaus erfreulichen Resultaten.
Fragen: Michael Lennert
Mehr . . .
Antworten: René Nicolodi, stellvertretender Leiter Nachhaltigkeitsresearch, Zürcher Kantonalbank- Langfristig von Vorteil – Socially Responsible Investments setzen auf strategische Erfolgsfaktoren
Wer ein günstiges Rendite-Risiko-Profil in der Vermögensanlage zum Ziel hat, muss nicht nur über Diversifikation, sondern auch über Strategien nachdenken. Sozial verantwortliches und nachhaltiges Anlegen etabliert sich zunehmend mit Strategien, die an Logiken des ganzheitlichen, strategischen Managements anknüpfen.
Von Stephan Dahlem und Christof Trauffer
Mehr . . .
Hier wird selbst Hand angelegtBenchmark war gestern, heute ist Absolute Return angesagt. Und zwar auf der ganzen Linie. So jedenfalls lautet das Motto der Pensionskasse Julius Bär. Doch nicht nur das: Drei neue Anlagestrategien in der Zusatzkasse gibt es seit Neuestem – und die Herausforderung, eine weitere Pensionskasse zu integrieren.
Fragen: Michael Lennert
Mehr . . .
Antworten: Stefan Angele, Julius Bär, Head of Asset Allocation and Fixed Income
Thomas Jasper, Rauser Towers Perrin, Vorstand
SMI-Unternehmen im VorteilSchweizer Unternehmen haben aufgrund ihrer langen Tradition und Erfahrung mit kapitalgedeckten Vorsorgesystemen Vorteile gegenüber deutschen Unternehmen, insbesondere die Höhe der Ausfinanzierung ihrer Pensionsverbindlichkeiten besticht – doch die deutschen Unternehmen holen auf, mit grossen Schritten.
Von Michael Lennert
Mehr . . .- Der Weg führt über Europa
Den Weg, den Schweizer Institutionelle bei der Anlage in Immobilien gehen, haben sie bei Obligationen und Aktien schon vorgemacht: die Grenzen überschreiten und dem Home Bias den Kampf ansagen. Wer diesen Weg geht, wird auch bei Immobilien weiter belohnt – denn die Dynamik für den europäischen Immobilienmarkt hält an.
Von Martin Lasance, Director Institutional Business, BlackRock Schweiz
Mehr . . . - Portable Alpha für Altersversorger
Die Portfolios vieler institutioneller Anleger ähneln sich; die Obligationenanlagen dominieren. Das Problem: Die erzielten Renditen bleiben oft hinter den Erwartungen zurück. Eine Lösung: der Portable-Alpha-Ansatz. Er ist technisch relativ einfach umsetzbar und kann die erwünschte Outperformance erzielen – wenn man ihn beherrscht.
Von Dr. Hartmut Leser, Aberdeen Asset Management
Mehr . . . - Spezialisten gefragt
Versicherer leben mit ihren eigenen Reglementen und Restriktionen. Dies erhöht die Herausforderungen einer Zusammenarbeit zwischen Asset Manager und Versicherer, denn nur wenige Spezialisten können die Anforderungen einer hoch regulierten Industrie bewältigen. Gleichwohl kann eine erfolgreiche Kooperation gelingen.
Von Patrick Steiner, Deutsche Asset Management Schweiz
Mehr . . .
Christoph Schenk, Pensionskasse UBS, Geschäftsleiter
Der neuen Strategie auf der SpurDas Feld hat Françoise Romanoff zum Jahreswechsel gut bestellt übergeben: an Christoph Schenk, den neuen Geschäftsleiter der über 21 Milliarden Schweizer Franken schweren Pensionskasse der UBS. Denn Romanoff hinterliess Schenk eine Pensionskasse, die einen Deckungsgrad von rund 130 Prozent ausweist und in den vergangenen Jahren stattliche Renditen erwirtschaftete. Im vergangenen Jahr lag der Wertzuwachs um die sieben Prozent, im Jahr 2005 lag er bei über zwölf Prozent und im Jahr 2004 bei rund sechs Prozent. Und damit hat Schenk sicherlich auch genügend Herausforderungen für die Zukunft.
Von Michael Lennert
Mehr . . .

