- Weihnachtsträume
„Zur Weihnacht zeigt die Welt sich immer so, wie sie sein könnte, wenn es die anderen 364 Tage im Jahr nicht gäbe“, formulierte der Aphoristiker und Publizist Willy Meurer sehr treffend.
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Michael Lennert, Redaktor
Der Preis des Risikos„Das Restrisiko ist das Risiko, das einem den Rest gibt“, formulierte der belgische Politiker Pierre Chevalier treffend.
Ob sich die Käufer und Anbieter von strukturierten Produkten über die Restrisiken dieser Produkte Gedanken gemacht haben, kann man freilich getrost anzweifeln.
Mehr . . .- Generationen aller Schweizer, vereinigt Euch!
„Je früher Massnahmen ergriffen werden, desto geringer fallen die notwendigen Korrekturen der demografischen Entwicklung in der Schweiz aus und desto gerechter können die Lasten zwischen den Generationen verteilt werden.” So lautet das Fazit des Eidgenössischen Finanzdepartements (EFD) in seinem Bericht über die Langfristperspektiven der Haushalte von Bund, Kantonen, Gemeinden und Sozialwerken (AHV/IV/ALV) bis zum Jahr 2050.
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Michael Lennert, Redaktor
Das Ungleiche ist des Gleichen Feind„Des Staates höchstes Gut ist die Gerechtigkeit. Das Gerechte aber muss für alle etwas Gleiches sein“, sagte schon Aristoteles. Übertragen auf die Diskussion zu Solvency 2 und seinem eidgenössischen Pendant, dem Swiss Solvency Test (SST), wundert es daher sicher nicht, wenn sich bei der Gleichbehandlung der Schweizer Vorsorgeeinrichtungen insbesondere die Vertreter der Versicherungswirtschaft die Frage stellen, weshalb die Aufsichts- und Kontrollinstrumentarien für Lebensversicherungen und Pensionskassen unterschiedlich sein sollen, genauer gesagt, warum der SST nicht auch für autonome Pensionskassen gelten soll.
Mehr . . .- Einfluss hin, Einfluss her
Aktiv Einfluss ausüben lohne sich nicht, die Wahrscheinlichkeit erfolgreicher Intervention sei einfach zu klein. So lautet das Resultat einer Studie des Zentrums für nachhaltige Unternehmens- und Wirtschaftspolitik an der Universität Zürich aus dem Jahr 2006, die die Wirksamkeit der Wahrnehmung von Aktionärsrechten untersuchte. Begründet wurde dies vor allem mit der Notwendigkeit und den zu hohen Kosten von Koalitionen zur Ausübung der Stimmrechte. Denn Koalitionen seien deshalb nötig, weil auch Pensionskassen diversifizieren und deswegen nur sehr kleine Anteile von einzelnen Unternehmen halten. Kurzum: Nur Nichtstun sei logisch.
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Bernhard Raos, Redaktor
Gefragte Strukturen?In den Wertschriftendepots von Schweizer Banken lagen per Ende September 2007 rund 363 Milliarden Franken in strukturierten Produkten. Kein anderes Land hat einen stärkeren Markt. Vor allem Privatanleger sorgen für den Boom. Auch in der privaten Vorsorge der dritten Säule sind mehrere institutionelle Anbieter ins Geschäft mit den Strukturierten eingestiegen – allerdings mit engen Leitplanken und vollem Kapitalschutz, wie die Titelgeschichte von spn beschreibt.
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Michael Lennert, Redaktor
Von Chancen und RisikenKennen Sie das? Ein komplexes Thema, vier Experten, fünf Experten-Meinungen, viele Aspekte, zeitweise diametrale An-nahmen, Konzepte und Ideen: Unter diesen Voraussetzungen eine fundierte Bewertung abzugeben und diese auch noch schriftlich zu fixieren, das kann einem schon Kopfzerbrechen bereiten.
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Michael Lennert, Redaktor
Jetzt geht’s los!Nein, es ist noch nicht vorbei; es geht erst richtig los! Die Rede ist von dem Beben auf den US-Hypotheken- und Immobilienmärkten und den dadurch ausgesandten Schockwellen auf benachbarte und artverwandte Sektoren.
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Michael Lennert, Redaktor
Transparenz ist ganz einfachEigentlich ist es ganz einfach: Vorsorgeeinrichtungen haben bei der Rechnungslegung den Grundsatz der Transparenz zu beachten. Das zumindest fordert der schweizerische Gesetzgeber seit April 2004 ausdrücklich. Auch aufgeschreckt durch Medienberichte, in denen bei einigen Sammelstiftungen der Lebensversicherer über Verwaltungskosten von 800 Schweizer Franken und mehr je Versicherten berichtet wurde. Das damals ausgegebene Ziel: Durch Transparenz Kosten senken. Transparent ist dabei diejenige Vorsorgeeinrichtung, die ihre Verwaltungskosten – die Kosten für die allgemeine Verwaltung, die Vermögensverwaltung und die Kosten für Werbung und Marketing – nach Swiss Gaap Fer 26 ausweist.
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Michael Lennert, Redaktor
Geht’s noch nachhaltiger?Kaum etwas diskutiert Europa in diesen Tagen so intensiv wie den Klimawandel und seine Folgen. Die jüngsten Schlagzeilen grosser Tageszeitungen hierzu lauten nahezu identisch: „Der EU-Gipfel sagt ja zum Klimaschutz“, so titelte etwa die Neue Zürcher Zeitung; die deutsche Welt am Sonntag fragte: „Kann Europa das Weltklima retten?“, und Die Zeit orakelte, „dass sich in der Umweltpolitik die Idealisten als die wahren Realisten erweisen.“ In der Tat: Der Kampf gegen den Klimawandel geht alle an, und deshalb muss rasch gehandelt werden – aber bitte weltweit, nicht nur in Europa.
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Michael Lennert, Redaktor
Vorsicht Anlagerichtlinien!Regeln sind da, um nicht gebrochen zu werden. Nein, derart einfach ist es nicht. Schon gar nicht bei den Anlagerichtlinien der Artikel 49 bis 60 des BVV2. Denn die dürfen, wenn man den Artikel 59 BVV2 mit einer stichhaltigen Begründung bemüht, ja hochoffiziell gebrochen werden.
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Die Vorbildfunktion pflegen!Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
herzlich willkommen zur ersten Ausgabe der Schweizer Pensions- & Investmentnachrichten. Sicherlich, es ist ein Zufall, dass die Startausgabe dieser Publikation der Financial-Times-Gruppe ausgerechnet in Zeiten nationaler Aufruhr um die Pensionskassenlandschaft erscheint. Kein Zufall ist, dass wir diese Ausgabe der Pension Fund Governance widmen – einem Thema, das lange vernachlässigt wurde. Und das selbst in der Schweiz, dem vermutlich professionellsten und etabliertesten beruflichen Vorsorgemarkt aller OECD-Staaten.
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- spn-Roundtable Nachhaltiges Investieren

