Schweizer Pensions- & Investmentnachrichten
Trends & Analysen
  • Schiffsfonds: Auch in stürmischen Zeiten bewährt

    Ein Desaster. Auch institutionelle Anleger haben es während der noch anhaltenden Finanzkrise schmerzlichst erfahren. Wo immer man auch investierte, es gab nur Verluste. Gut gehalten haben sich heuer nur Schweizer Immobilienfonds und die in unserem Land noch wenig bekannten Schiffsbeteiligungen. Interessant sind Schiffsbeteiligungen nämlich auch deshalb, weil die Erträge weitgehend unabhängig vom Auf und Ab an den Aktienmärkten fliessen. Mit den grössten Aktienindizes besteht gemäss Berechnungen des deutschen Research-Instituts FondsMedia sogar eine negative Korrelation.

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  • Professor Cuno Pümpin

    Das Kolumbus-Ei des Professors

    Könnten die schweizerischen Pensionskassen ihre Anlagerenditen nur schon um 1,5 bis 2 Prozent steigern, würden sich die mühseligen Diskussionen um die Mindestverzinsung und den Umwandlungssatz erübrigen, ist der emeritierte Sankt Galler Management-Professor Cuno Pümpin überzeugt. In den Medien und speziell bei privaten professionellen Investoren haben die neuen Ansätze Pümpins (Cuno Pümpin/Maurice Pedergnana, Strategisches Investment Management, Haupt-Verlag 2008) bereits grosse Beachtung gefunden. Die Pensionskassenbranche dagegen hat bisher kaum reagiert.

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  • Auch Gerichte können irren

    Zum Zeitpunkt der Scheidung bezog der Ehemann bereits eine BVG-Invalidenrente von 20 Prozent. Im Scheidungsurteil ordnete das Scheidungsgericht die hälftige Aufteilung der während der Ehedauer angesparten Austrittsleistung sowie die Überweisung der Streitsache an das kantonale Berufsvorsorgegericht an. Dieses Gericht wies die Klage ab. Begründung: Die Teilung der Austrittsleistung sei wegen des Vorsorgefalls Invalidität vor der Ehescheidung nicht möglich. Es müsse der Vorsorgeausgleich gesamthaft nach Artikel 122 ZGB durchgeführt werden, was in der alleinigen Kompetenz des Scheidungsgerichtes liege.

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  • Nebenwerte auf Überholspur

    SMI und SPI liefern derzeit den Stoff, aus dem die Alpträume der Anleger sind. Ganz anders sieht es bei den sogenannten Nebenwerten aus. Deren Referenzindizes sind nicht nur weit höher geklettert als die grossen Brüder, sie zeigen auch weniger Abwärtsdrang. Beispielsweise hat der von der Börse Bern errechnete Börsenindex für Regionalwerte BIRW den SPI seit Mitte 2007 deutlich abgehängt (vergleiche auch Abbildung).

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  • Finanzkrise frisst Deckung weg

    Zunehmend bröckelt den Schweizer Pensionskassen der Deckungsgrad weg. Vor allem öffentlich-rechtliche Kassen weisen mangelnde Portfoliobestände aus – die Ausfinanzierung binnen 40 Jahren wird vor diesem Hintergrund eine zusätzliche Herausforderung. Doch möglicherweise ist der Stresstest noch gar nicht zu Ende.

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  • Sucht darf verschwiegen werden

    Als der 58-jährige P. im Januar 2000 einer neuen Pensionskasse beitrat, verneinte er die schriftliche Frage, ob in den letzten fünf Jahren Krankheiten bestanden hätten. Dies trotz schwerer Alkoholprobleme. Schon 1992 bestand der Verdacht auf eine Leberzirrhose. Ende 2000 wurde P. wegen eines schweren Leberschadens arbeitsunfähig. Die Pensionskasse verweigerte ihm in der Folge wegen Verletzung der Anzeigepflicht die überobligatorische IV-Rente und gewährte ihm nur eine IV-Rente von gut 11.000 Franken pro Jahr. P. rekurrierte bis vor Bundesgericht. Dort wurde seine Beschwerde gutgeheissen und ihm eine Rente von rund 16.500 Franken zugesprochen.

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  • Immobilien: Geschlossene Gesellschaft

    Am Schweizer Immobilienmarkt ist man wieder unter sich. Die zahlreichen Auslandsinvestoren mit hohem Leverage sind im Zuge der Subprime-Krise verschwunden. Zwar sind nun keine exorbitanten Preisspitzen mehr zu beobachten, aber der breite Markt kennt dennoch nur eine Richtung – aufwärts.

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  • Pensionskassen dürfen mitreden

    Ist eine Pensionskasse (PK) berechtigt, den Rentenentscheid der obligatorischen Unfallversicherung mit dem Antrag auf Erhöhung der Leistungen auf dem Rechtsmittelweg anzufechten? Pensionskassen müssen in Ergänzung zur Suva-Rente eine IV-Rente aus der beruflichen Vorsorge ausrichten, dürfen aber nicht mitentscheiden. Vereinfacht gesagt: Je höher die Suva-Rente ausfällt, desto niedriger ist die PK-Rente – und umgekehrt.

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  • Sarasin holt Gold

    And the winner is Sarasin. Der Grund: Sarasin wurde aufgrund der höchsten risikobereinigten Performance in den letzten zwölf Monaten als der beste Asset Manager in der Schweiz ausgezeichnet. Dies ergab das zum dritten Mal von Euro Performance und Edhec erstellte „Alpha-League-Table-Schweiz-2008“-Ranking.

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  • Gute Rohstoffe, schlechte Rohstoffe?

    Commodities im Allgemeinen und Soft Commodities, oder anders ausgedrückt Agrar-Rohstoffe im Speziellen werden zunehmend elementarer Bestandteil von institutionellen Portfolios. Interessant: Mehr als die Hälfte der Investoren will 2008 verstärkt in den Agrarsektor (53 Prozent) investieren, einfach weil hier die höchsten Renditen erwartet werden, gefolgt von der Viehzucht mit 16 Prozent aller Nennungen, Edelmetallen (13 Prozent), Energie mit immerhin noch 12 Prozent aller Nennungen und den Industriemetallen mit 6 Prozent.

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  • Auch das Kleingedruckte lesen

    Das Paar H. und L. lebte 14 Jahre zusammen und hatte zwei Kinder. 2004 verstarb L. In der Folge beantragte H. bei der Pensionskasse von L. eine Partnerschaftsrente, wie dies die Statuten vorsehen. Zum Beweis der Lebensgemeinschaft legte H. verschiedene Dokumente vor, darunter zwei Vereinbarungen über die gemeinsame elterliche Sorge und einen gemeinsam unterzeichneten Mietvertrag. Doch die Pensionskasse lehnte den Antrag ab, weil eine schriftlich bestätigte Unterstützungsvereinbarung fehlte. Dies schreiben die Statuten der PK vor. H. klagte beim Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich. Erfolglos.

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  • Unzureichende Taktik

    Wie reagieren Schweizer institutionelle Investoren, wenn sie sich mit einer Baisse von mindestens 15 Prozent über eine Dauer von sechs Monaten oder mehr an den wichtigsten Finanzmärkten konfrontiert sehen?

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  • Andres Haueter, Pensionskasse Post, Leiter Vermögensverwaltung

    Infrastruktur: Erst mal Erfahrungen sammeln

    Für Schweizer Pensionskassen ist das Thema Infrastruktur noch ganz neu. In Gesamteuropa haben lediglich britische Pensionskassen ein messbares Exposure, wie eine Umfrage von Mercer Investment Consulting zeigt. Doch die Schweizer Investoren wollen nicht mehr lange an der Seitenlinie bleiben. „Man redet sehr viel darüber“, stellt Serge-Alexandre Lauper von SCM Capital Management fest. Auch Complementa Investment-Controlling berichtet von zunehmendem Interesse am Thema Infrastruktur.

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  • Richtig extremes Risiko

    Extremrisiken spielen nicht für alle institutionellen Investoren eine entscheidende Rolle. Der Grund: Rund ein Viertel bezieht Extremrisiken bei der Portfolio-Optimierung nicht ins Kalkül mit ein. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „European Investment Practice Survey 2007“ des EDHEC, Risk and Asset Management Research Centre, bei der mehr als 200 europäische Asset Manager, institutionelle Anleger und Geschäftsbanken befragt wurden. Ansonsten werden Extremrisiken laut Analyse am häufigsten (43 Prozent) unter der Normalverteilung berechnet.

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  • Scheidungsurteil korrigiert

    In seinem Scheidungsurteil vom 15. Dezember 2005 hat das erstinstanzliche Gericht die hälftige Teilung der vom Ehemann D. während der Ehe erworbenen Austrittsleistung angeordnet. Das Gericht ging dabei nach seinen Abklärungen davon aus, dass die Ehefrau L. keine Beiträge an eine Institution der beruflichen Vorsorge einbezahlt hatte. In der Folge forderte das kantonale Sozialversicherungsgericht in seinem Urteil vom 4. Juli 2006 die Pensionskasse des Ex-Mannes auf, den Betrag von 79.177,20 Schweizer Franken zugunsten der Ehefrau L. an die Freizügigkeitsstiftung der Bank X. zu übertragen.

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  • Daniel Dubach, Avadis Anlagestiftung, Geschäftsführer

    Unaufgeregte Schweizer Kassenmanager

    Fondsmanager haben Anfang Januar die Geduld verloren. So auf jeden Fall lautete der Tenor einer monatlich von der amerikanischen Investmentbank Merrill Lynch durchgeführten Fondsmanager-Umfrage. Der Grund: Sie flüchteten scharenweise in den Geldmarkt.

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  • Hedgefonds: Mit Subprime nichts am Hut

    Haben sich Angela Merkel und Nicolas Sarkozy geirrt? Offenbar waren Hedgefonds an der Subprime-Krise unschuldiger, als die beiden Staatenlenker vergangenen Sommer meinten. Dass Hedgefonds und Subprime-Krise zwei paar Schuhe sind, zeigt die Studie „A French Answer to President Sarkozy“ der französischen Hochschule Edhec. Schon die Volumen, die Hedgefonds in Richtung Kredit-risiko investiert hätten, seien viel zu gering, stellt Noel Amenc, Direktor des Edhec Risk and Asset Management Research Centre, fest. Demnach sind weniger als fünf Prozent der institutionellen Vermögensanlagen in Hedgefonds investiert. Hedgefonds-Strategien mit einem hohen Exposure in Richtung Kreditrisiken wiederum vereinen knapp einmal 20 Prozent aller Hedgefonds-Anlagen auf sich. Andererseits aber wurden 2006 allein in den USA Kreditrisiken mit einem Volumen von 4,6 Billionen Dollar transferiert.

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  • IV-Renten verjähren

    Nachdem der Versicherte O. seine Stelle auf den 31. Mai 1991 gekündigt hatte, wurde ihm auf sein Verlangen hin – er verliess die Schweiz – seine Austrittsleistung bar ausbezahlt. Im September 1992 sprach ihm die Schweizerische Ausgleichskasse vom 1. April bis zum 30. Juni 1991 eine halbe IV-Rente und ab dem 1. Juli 1991 eine ganze IV-Rente zu. Neun Jahre später (März 2000) ersuchte O. seine Pensionskasse, die Auszahlung der Austrittsleistung rückwirkend durch eine Invalidenrente zu ersetzen.

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  • IFRS und Solvency 2: Ade Accounting?

    Die Buchungsregeln von IFRS und Solvency 2 bremsen die Performance der Kapitalanlage von Versicherungen, weil Wertschwankungen Einfluss auf die Erfolgsrechnung und Bilanz haben. Um die finanzielle Gesundheit zu messen, sollte man sich deshalb besser von der externen und rein buchhalterischen Sicht abwenden. Diesen Vorschlag macht eine Forschergruppe der französischen Fachhochschule Edhec. Statt der Regeln von IFRS und Solvency 2 wäre eine Analyse der Konsistenz zwischen den Risiken der Verpflichtungen und den Risiken der Kapitalanlagen besser. Zudem sollten Konsistenz und Robustheit des Asset-Liability-Management-Modells evaluiert werden. Die Risikoparameter müssten auf Asset Allocation und Entscheidungen des Liability Managements hin abstellen.

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  • spn feiert Einjähriges

    Am 11. Oktober 2007 um 17:30 Uhr war es so weit: Im Hotel Park Hyatt in Zürich, feierte spn – Schweizer Pensions- & Investmentnachrichten Geburtstag. Den ersten Geburtstag wohlgemerkt! Grund genug also, noch einmal zurückzublicken.

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  • Halbe-halbe ist die Regel

    Wenn sich Paare scheiden lassen, werden auch die Ansprüche aus der zweiten Säule hälftig geteilt. Gilt dies auch dann, wenn die beiden ganz unterschiedlich verantwortlich vorsorgen?

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  • Rudolf Rechsteiner, SP-Nationalrat

    Auch die Bonusrente ist umstritten

    Die Studie „Schweizer Pensionskassen“ der Swisscanto-Gruppe äusserte sich dieses Jahr zur Senkung des Umwandlungssatzes. Grundsätzlich sind sich alle einig, dass der geltende Mindestumwandlungssatz der längeren Lebenserwartung nicht mehr entspricht.

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  • Dominique Ammann, PPC Metrics, Partner

    Einfach aussitzen

    Das Anlagevermögen von Schweizer Vorsorgeeinrichtungen ist auf mehrere Arten von der US-Hypothekenkrise betroffen. Zum einen haben Pensionskassen entweder direkt oder indirekt über strukturierte Produkte in Obligationen, Asset-Backed-Security- oder Hedgefonds investiert, die Schuldverschreibungen aus zweitklassigen US-Wohnhypotheken enthalten.

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  • Josef Bossi, State Street Global Advisors, Managing Director

    130:30-Fonds: Wer Alpha sagt, muss auch Beta sagen

    Ein neues Strategiekonzept macht die Runde: das Angebot von Long-Short-Strategien nach dem Motto „quadratisch, praktisch, gut“ griffig in einen Fonds verpackt. Die Idee ist klar: Durch den Einsatz von Long-Short-Strategien soll ein marktunabhängiger Mehrertrag gegenüber Long-Only-Strategien erreicht werden.

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  • Kürzung der Witwenrente bestätigt

    Der Fall: G. war bis zur Scheidung mit K. während 14 Jahren verheiratet. Anfang 1998 bezog K. eine ganze Rente seiner Pensionskasse. Ein Jahr später heirateten G. und K. zum zweiten Mal.

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  • Vorzeitig ab auf die Insel

    Die politisch Verantwortlichen werden bekanntlich nicht müde, für eine möglichst lange Lebensarbeitszeit zu werben. Um das Sozialsystem längerfristig zu finanzieren, sei ein höheres Rentenalter nötig. Nur: Die Zielgruppe will das Gegenteil. Die Frühpensionierung ist „ein verbreitetes Phänomen“, schreibt das Bundesamt für Statistik zu seiner Arbeitskräfteerhebung (Sake). Die aktuell verfügbaren Daten sind zwei Jahre alt. Im Vergleich zu 2002 ist der Anteil der Berufstätigen, die drei Jahre vor dem gesetzlichen Rentenalter – 65 für Männer, 64 für Frauen – in Frühpension gehen, von 27,1 auf 29,3 Prozent angestiegen. Fünf Jahre früher hören 16,2 Prozent auf, über zwei Prozent mehr als 2003. Ein Jahr vor der Rente waren 2005 noch 49,3 Prozent berufstätig, ein knappes Prozent weniger als bei der letzten Erhebung. Die Erwerbstätigen steigen also immer früher aus.

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  • Und der Gewinner ist: die Prudent Man Rule

    Der Mehrzahl der Schweizer institutionellen Investoren genügen die BVG-Anlagerichtlinien nicht mehr. Denn rund 80 Prozent nutzen den sogenannten Erweiterungsartikel 59 BVV2. Das ergab eine aktuelle Studie von Lusenti & Partners, bei der insgesamt 172 institutionelle Investoren in der Schweiz befragt wurden, die zusammen ein Vermögen von 211,7 Milliarden Schweizer Franken verwalten. Die Gründe hierfür: Drei Viertel der Befragten investieren in alternative Asset-Klassen wie beispielsweise Hedgefonds, Private Equity und Rohstoffe. Insgesamt beläuft sich der Betrag, den die Schweizer Institutionellen in diese drei Kategorien investieren, auf mittlerweile knapp 9,4 Milliarden Schweizer Franken.

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  • Facettenreiche Welt der Indizes

    Wer die Trends bei den Innovationen in der Welt der Indizes beobachtet, findet grosse Parallelen zu den Themen, welche die Finanzmärkte bewegen. Allein Dow Jones berechnet aktuell mehr als 3.000 Indizes und hat knapp 1.000 neue Indizes in den letzten zehn Jahren hervorgebracht. Weitere Indizes von Wettbewerbern, Börsen und auch Banken kommen hinzu.

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  • Dominique Biedermann, Ethos Stiftung, aktualisierte Best-Practice- Regeln für die Corporate Governance.

    Pensionskassen als kritischere Aktionäre

    Lange Zeit war Opposition an den Generalversammlungen Schweizer Publikumsgesellschaften ein eher folkloristisches Ritual – einzelne Kleinaktionäre suchten die grosse Bühne, um eine homöophatische Dosis an Shareholder-Demokratie einzustreuen. Den Anträgen der Gesellschaften wurde dann trotzdem zu fast 100 Prozent zugestimmt. Seit der Gründung der Ethos Stiftung durch zwei Genfer Pensionskassen vor zehn Jahren weht an Generalversammlungen (GVs) ein spürbar schärferer Wind: Mittlerweile halten 75 institutionelle Investoren die Best-Practice-Regeln für Corporate Governance auch hierzulande hoch und legen sich zudem mal energischer quer. Messlatte sind dabei die kürzlich aktualisierten Ethos-Richtlinien.

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  • Lieber alles aus einer Hand

    Die Bâloise Versicherungsgruppe hat ein Global Custody- und Depotbank-Mandat über 30 Milliarden Schweizer Franken an die BNP Paribas Securities Services vergeben.

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  • Dr. Christian Fitze,Ecofin Investment Consulting AG, Consultant

    Asset-Liability-Studien bergen viele Stolpersteine

    Keine moderne Pensionskasse in der Schweiz kann es sich leisten, Asset-Liability-Studien zu ignorieren – so lautete eine These, die auf der zweiten Pensionskassen Jahrestagung der Ecofin Investment Consulting in Zürich im November diskutiert wurde.

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  • Dr. Marc Herzog Frontiers Management Consulting

    Schweizer haben Oberwasser im Vertrieb

    Schweizerische Asset Manager stehen beim Vertriebs- und Kundenmanagement mehrheitlich vor exakt den gleichen Herausforderungen wie ihre Kollegen aus Deutschland oder Österreich. Ausnahmen bestätigen jedoch die Regel: So bestehen gerade beim Thema Personalmanagement oder anders ausgedrückt bei der strukturierten Entwicklung vertrieblicher Fähigkeiten klare Vorteile für Marktteilnehmer schweizerischer Provenienz: Strategisch angelegte Personalentwicklungskonzepte sind vergleichsweise verbreitet und vertriebliche Nachwuchskräfte haben deutlich mehr Chancen auf eine strukturierte Entwicklung ihrer Fähigkeiten. Kurzum: Bei schweizerischen Marktteilnehmern wird offenkundig in Sachen Personal weitsichtiger agiert!

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  • Unbeirrt international in Zeiten nationaler Aufruhr

    Während sich die politischen Lager nach dem Entwurf des neuen Pensionskassengesetzes des Kantons Basel-Stadt formieren, setzt die Pensionskasse Basel-Stadt (PKBS) den eingeschlagenen Pfad der Internationalisierung der Kapitalanlage unbeirrt fort: Die erstmalige Investition in Rohstoffe – die regulatorischen Voraussetzungen dafür sind seit einem halben Jahr geschaffen – haben die Basler ebenso auf der Agenda wie ein Engagement in ausländische Immobilien. Für ausländische Immobilien wurde die strategische Zielquote von 0 auf 2,5 Prozent erhöht. Eine erste Tranche wird zur Zeit investiert, und zwar ausschliesslich in nicht börsenkotierte Anlagen. Ausländische Real Estate Investment Trusts, die 2005 so mancher deutschen Pensionseinrichtung wie etwa der knapp acht Milliarden Euro schweren Nordrheinischen Ärzteversorgung aus Düsseldorf die internationale Immobilienanlage versüsst hat, scheiden demnach aus. „Wie viele Schweizer Pensionskassen haben auch wir immer noch einen Home Bias bei der Kapitalanlage. Aber die PKBS wird den Internationalisierungspfad zwecks Diversifikation konsequent weiter gehen“, sagt Dieter Stohler, Direktor der PKBS und Vorstandsmitglied des Pensionskassenverbandes Asip.

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  • Egal ob Vertreter von Calpers, Allianz oder Shell –an hochkarätigen Rednern mangelte es nicht.

    Forum für mehr Nachhaltigkeit

    Auch institutionelle Investoren haben es schwer. Sie sind getrieben von Interessen. Interessen die mitunter ziemlich divergierend und konträr ausfallen. Das wurde den Teilnehmern des siebten International Sustainability Leadership Symposiums im Swiss Re Centre for Global Dialogue in Rüschlikon/Zürich schmerzlich bewusst.

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