Erhard Burri
„In guten Börsenjahren sind wir im Nachteil“Proparis bündelt die Interessen von 14 Gemeinschaftskassen für 100.000 Versicherte, darunter Schreiner, Fahrradmechaniker und Coiffeure. Sie ist Broker, Entwickler, Wissensplattform, Rechtsdienst und Lobbying-Organisation in einem.
Fragen: Andreas Valda
Antworten: Erhard Burri, Chef von Proparis
Mehr . . .- Die schöne Unbekannte
Gemeinschaftsstiftungen zeichnen sich durch tiefe Verwaltungskosten aus. Dennoch sind sie in der Öffentlichkeit weitgehend unbekannt, eine spezielle Förderung durch den Bund findet nicht statt. Dabei haben Gemeinschaftseinrichtungen das Zeug zum Zukunftsmodell.
Mehr . . . - 85 Franken für ein Unternehmen sind nicht viel
Die Ausübung von Stimmrechten interpretieren die meisten Pensionskassen passiv. Aus finanziellen Gründen, heisst es. Dabei steht eine Reihe guter Aktionärsdienste zur Verfügung, die bezahlbar sind.
Eine neue Studie beweist zudem: Die Wahrnehmung der Stimmrechte ist wirksam.
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Dominique Biedermann, Leiter Stiftung Ethos, Genf
„Hohe Kosten sind eine Ausrede“Seit zehn Jahren leitet Dominique Biedermann die Stiftung Ethos. Im Interview erklärt er, warum er kein Aktivist ist, warum er keine Stimmen kauft und wie er bei der UBS mit einem Prozent der Aktienstimmen 45 Prozent Stimmen hinter sich brachte.
Fragen: Andreas Valda
Antworten: Dominique Biedermann, Leiter Stiftung Ethos, Genf
Mehr . . .- Vermeintliche Heilsbringer?
Viel Sicherheit und noch bessere Rendite versprechen strukturierte Produkte in der steuerbegünstigten Vorsorge 3a. Doch leider ist es wie im wahren Leben: „There is no Free Lunch.” Kritiker bemängeln etwa, dass insbesondere die Preistransparenz noch sehr gering sei - vor allem, je komplexer die Produkte sind.
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Manuel Ammann
Mehr Wettbewerb bitte!Der Sankt Galler Finanzprofessor Manuel Ammann ist ein ausgewiesener Fachmann für strukturierte Produkte.
Er beschreibt die Chancen, aber auch die Risiken der Produkte. Und begrüsst insbesondere ein grösseres Anlagespektrum für die Säule 3a. Doch nicht nur das.
Fragen: Bernhard Raos
Antworten: Professor Manuel Ammann, Hochschule Sankt Gallen
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Dr. Alfred Bühler, PPCmetrics, Partner
Wir gehören zusammenDas Leben kann hart sein. Da müssen das Vermögen und die Verbindlichkeiten einer Pensionskasse zusammengeführt werden, auch wenn sie zeitweise überhaupt nicht zueinander passen, insbesondere dann nicht, wenn die unterschiedlichsten Annahmen gemacht werden. Dennoch: Es muss zusammenwachsen, was zusammengehört!
Mehr . . .- Wildwest mit Retros und Provisionen
Knapp eine Milliarde Franken werden jährlich als Retrozessionen in der Beruflichen Vorsorge gewährt, bisher vielfach einbehalten vom Vermögensverwalter. Jetzt will der Bund die Herausgabepflicht statuieren. Retrozessionen und Provisionen rücken in die Nähe von Schmiergeldern. Und Banken geraten mit ihren Fonds unter Druck.
Mehr . . . - Wie weiter mit Retrozessionen?
Die stillschweigende Verrechnung von Retrozessionen mit Vermögensverwaltungshonoraren führt zur Verzerrung von Kosten und birgt die Gefahr von Fehlallokation der Vorsorgegelder. Pensionskassen tun gut daran, alle Verträge neu auszuschreiben. Nicht geregelte Retrozessionen können Pensionskassen bis 1997 zurückfordern.
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„Umfang in den meisten Fällen nicht bekannt“Retrozessionen sind in der Branche gang und gäbe. Auf Weisung des Bundesamtes für Sozialversicherungen müssen nun Pensionskassen für die Berichterstattung 2006 die Retrozessionen mit den Vermögensverwaltern vertraglich geregelt haben. Die Konsequenz: Die Vermögensverwalter müssen wohl neue Verträge aushandeln.
Fragen: Andreas Valda
Antworten: Marco Betti, Unternehmensberater für Pensionskassen, Betti Bonitas, Zürich
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Die ersten akkuraten ZahlenFünf Jahre lang musste die Öffentlichkeit warten. Jetzt gibt es erste Klarheit über die echten Verwaltungskosten der zweiten Säule. spn publiziert exklusiv eine Vorauswertung basierend auf der Pensionskassenstatistik 2005. Die gesamte Erhebung wird im Sommer vom Bundesamt für Statistik veröffentlicht.
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Von Andreas Valda- Die Kosten steigen, statt zu sinken
Fünf Jahre nach der öffentlichen Diskussion um zu hohe Verwaltungskosten hat sich die Situation kaum verbessert. Die Kostentransparenz fehlt weiterhin, eine Benchmark gibt es nicht und die Kosten steigen. Das Interesse, die Verwaltungskosten zu senken, ist gering.
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Von Andreas Valda
Transparenz ist nicht in SichtweiteAutonome Pensionskassen, Sammelstiftungen oder Gemeinschaftskassen: die Vielzahl der Vorsorgeeinrichtungen erschwert eine Kostentransparenz und -vergleichbarkeit. Zudem gibt es Lücken in den Rechnungslegungsvor-schriften. Und: Es fehlt eine genaue Anweisung des Regulators, wie die Verwaltungskosten zu erfassen sind.
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Fragen: Andreas Valda
Antworten: Michael Brandenberger, Complementa, CEO
Rolf Banz, Pictet Asset Management, Chief Investment Architect
Uneins über die NachhaltigkeitDie hehren Ziele von Socially Responsible Investments (SRI) sind begrüssenswert: Berücksichtigung von Corporate Governance, Umwelt und Gesellschaft. Zudem wird aktives Engagement gelebt. Leider wurden jedoch auch Fehler gemacht; einige Produkte enttäuschten doch sehr. Doch aus Fehlern will man gelernt haben.
Von Michael Lennert
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Der Nachhaltigkeits-Himmel ist doch schönDie Meinungen sind geteilt: Die einen sind von nachhaltigen Anlagen überzeugt, die anderen zweifeln noch am Renditepotenzial. Die Zürcher Kantonalbank wollte es genau wissen und untersuchte in einer Studie die Rendite-Risiko-Eigenschaften von nachhaltigen Anlagefonds – mit durchaus erfreulichen Resultaten.
Fragen: Michael Lennert
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Antworten: René Nicolodi, stellvertretender Leiter Nachhaltigkeitsresearch, Zürcher Kantonalbank- Langfristig von Vorteil – Socially Responsible Investments setzen auf strategische Erfolgsfaktoren
Wer ein günstiges Rendite-Risiko-Profil in der Vermögensanlage zum Ziel hat, muss nicht nur über Diversifikation, sondern auch über Strategien nachdenken. Sozial verantwortliches und nachhaltiges Anlegen etabliert sich zunehmend mit Strategien, die an Logiken des ganzheitlichen, strategischen Managements anknüpfen.
Von Stephan Dahlem und Christof Trauffer
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Dr. Graziano Lusenti, Lusenti Partners, Managing Partner
Der Vorsichtige macht das RennenDas BVV2 regelt viel. Regelungen alleine sind jedoch keine Garantie für eine erfolgreiche Anlagepolitik. Alternativen liegen bereits auf dem Tisch; die Prudent Man Rule verspricht Erfolg. Zudem gilt es Fehlentwicklungen zu korrigieren: Die Anlagepolitik etlicher Pensionskassen orientiert sich oft nicht an ihren Pensionsverpflichtungen. Von Michael Lennert.
Mehr . . .- Praxisbeispiel Pensionskasse Swiss Re
Für die Pensionskasse der Swiss Re spielt der Anlagerichtlinienkatalog des BVV 2 keine allzu grosse Rolle. Die Pensionskasse hat ihre eigene Anlagestrategie, die sich an einer absoluten Zielrendite von derzeit 5,5 Prozent orientiert.
Mehr . . . - Praxisbeispiel Pensionskasse des Kantons Zug
Auch ohne den Artikel 59 des BVV2 zu bemühen, kann eine Pensionskasse glücklich werden. Dies versichert Ruedi Fenk, Portfoliomanager bei der Pensionskasse des Kantons Zug.
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Dr. Edouard Stucki, Senior Consultant Watson Wyatt
Die Asset-Liability-Studie ist der SchlüsselZu verbessern gibt es immer etwas – auch bei den Anlagerichtlinien in der Schweiz. Gleichwohl hat der Anlageerfolg viele Väter, beispielsweise eine vorsichtige und von Anlageführungskapazitäten durchdachte Anlagepolitik, sowie eine voll alimentierte Risikofähigkeit; und nicht zu vergessen: die Ausrichtung an der Stuktur der Pensionsverpflichtungen.
Fragen: Michael Lennert
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Antworten: Dr. Edouard Stucki, Senior Consultant Watson Wyatt- Artikel 59 BVV2 – Nicht ohne umfassende
Wer den zusätzlichen Gestaltungsfreiraum des Artikels 59 BVV2 nutzen will, um etwa in alternative Anlagen zu investieren, muss die Führungsaufgaben und Managementprozesse adäquat ausfüllen. Ein lohnender und anspruchsvoller Weg, wie das Beispiel des erfolgreichen Stiftungsfonds der Elite-Universität Yale zeigt.
Von Stephan Dahlem und Christof Trauffer.
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Michael Brandenberger, Complementa Investment- Controlling AG, COO
Das Ringen um die richtige Balance der InteressenGovernance-Regeln zu entwickeln ist mühsam. Und schnell belohnt wird die Sysiphosarbeit auch nicht. Doch wie beruhigend eine Good Governance sein kann, haben die vergangenen Wochen in der Schweiz bewiesen. Solche Pensionskassen können auch gelassener sein, sollte die Politik schärfere Regularien einführen. Ein Plädoyer dagegen.
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Urs Bracher, Credit Suisse Pensionskasse, Geschäftsführer
Praxisbeispiel: Pensionskasse Credit Suisse GroupDas entscheidende Kriterium für die Pension Fund Governance der zehn Milliarden Schweizer Franken schweren Pensionskasse der Credit Suisse Group ist, die Interessen der Versicherten und ihres Anlagekapitals zu vertreten. So orientiert sich beispielsweise die Anlagestrategie – als Folge der Turbulenzen an den Finanzmärkten in den Jahren 2001 und 2002 – seit Anfang 2003 nicht mehr an einem weitgehend starren Referenzindex. Sämtliche Anlageentscheidungen richten sich vielmehr an einer absoluten Zielrendite aus. Hierbei strebt die Pensionskasse eine Performance in Höhe von 5,5 Prozent pro Jahr an.
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In der Eigeninitiative liegt das HeilDem Regulierungseifer der Politik Einhalt zu gebieten, das ist derzeit die Hauptaufgabe des Schweizerischen Pensionskassenverbands. Was gibt es da Geschickteres, als gleich mit einem Entwurf eines neuen BVGs in Vorleistung zu gehen. Der rote Faden des Vorschlags: Mehr Gestaltungsspielraum für die Stiftungsräte.
Fragen: Michael Lennert
Antworten: Hanspeter Konrad, Direktor Schweizerischer
Pensionskassenverband (Asip)
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Autoren: Stephan Dahlem und Christof Trauffer sind Projektleiter Pension Fund Excellence an der Universität St. Gallen.
Das Gleichgewicht der Kräfte – Governance in Schweizer PensionskassenCorporate Governance betrifft die normative und die strategische Ebene von Organisationen. In Schweizer Pensionskassen kommt sie noch zu kurz. Zu Unrecht, hilft sie doch, die Organisation effektiver zu führen und zu überwachen. Dabei geht es um den Triangel der Kräfte von Versicherten, Stiftungsrat und Geschäftsführung.
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