Schweizer Pensions- & Investmentnachrichten
Hintergrund
  • 100 Franken pro Versicherten sind möglich

    Anbieter von externer Pensionskassenverwaltung kämpfen ständig um neue Mandate. Dabei sind die Unterschiede in Preis und Service gross. Gleichwohl wechseln oft nur Kassen mit bestehender externer Lösung, und Stiftungen mit Inhouse-Verwaltungen wiederum verharren im

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  • „Der Kunde soll ein Kostendach verlangen”

    Der Markt für Pensionskassen-Software in der Schweiz ist sehr fragmentiert. Die Intransparenz unter den Anbieterleistungen und hohe Umstellungskosten hindern Pensionskassen, eine effiziente Lösung zu finden.
    Doch es gibt welche.

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  • Zwischen Wunsch und Realität

    Seit einem Jahr fällt der Schweizer Pensionskassenindex. Die Struktur der Vermögensanlagen wurde jedoch nur sachte angepasst. Um ihre Verpflichtungen künftig zu decken, kalkulieren die meisten Pensionskassen mit einer Rendite zwischen 3,5 und 5 Prozent. Diese Rechnung wird für viele Kassen nicht aufgehen.

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  • Zweite Säule auf demografischer Achterbahnfahrt

    In den nächsten Jahrzehnten verändert sich die Struktur der schweizerischen Bevölkerung massiv: Die „Baby-Boomer“ gehen in Pension, die Geburtenrate ist stark gesunken, die Lebenserwartung steigt weiter an. Diese Entwicklungen beeinflussen auch die zweite Säule. Ein Kollaps der Altersvorsorge ist jedoch unwahrscheinlich.

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  • Pascal Renaud, Hewitt, Consultant

    Wenn Experten Patienten produzieren

    Geschätzt 130 Pensionskassen-Experten kontrollieren 1.900 Kassen der zweiten Säule. Über die Qualitätihrer Arbeit ist wenig bekannt. Die Anforderungen sind kaum geregelt. Durch Fachrichtlinien will der Berufsstand einer staatlichen Regulierung zuvorkommen.

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  • Wer hat Angst vorm SST?

    Die autonomen Pensionskassen wollen sich dem Swiss Solvency Test nicht unterziehen. Allerdings zeichnet

    sich ab, dass sie an einer abgespeckten Version kaum vorbeikommen werden. Zu gross ist der allgemeine Wunsch nach mehr Sicherheit. Die Branche hofft auf eine freiwillige Lösung, das BSV hält sich noch zurück.

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  • Tiefere Umwandlungssätze bleiben ein Zankapfel

    Der Bundesrat will den Umwandlungssatz der zweiten Säule bis 2011 auf 6,4 Prozent senken. Doch das Parlament spielt auf Zeit. Weder Pensionskassen-Experten noch Politiker sind sich über den Rentenfaktor einig. Schaut man sich die aktuelle Swisscanto-Umfrage an, zeigt der Trend beim Umwandlungssatz klar nach unten.

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  • Valerio Schmitz-Esser, Portfolio Manager Quantitative Portfolios, Credit Suisse

    Schöne neue Welt?

    Weiter, höher, schneller – diesem Motto frönen etliche Produktinnovationen. Bei Enhanced-Indexing-Produkten könnte man auch sagen: Ein bisschen was geht immer. Ein Umstand, der hier jedoch gerne vergessen wird, sind die Gesetze der Schwerkraft. Die lassen sich ungern aushebeln, denn: Wer höher steigt, kann auch tiefer fallen.

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  • Dominique Ammann, PPCmetrics, Partner

    Strukturierte Vorsorgeprodukte im Stresstest

    Im Anlagemix der Pensionskassen wächst der Anteil an strukturierten Produkten. Vermehrte Transparenz und Liquidität könnten die Akzeptanz noch erhöhen, denn viele strukturierte Produkte sind Black Boxes. Gleichwohl, die aktuellen Verwerfungen an den Finanzmärkten bergen wohl noch negative Überraschungen.

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  • Teures Geld ex machina

    Die zweite Säule ist eine gigantische Geldumwälzmaschine. Im Jahr 2006 – neuere Zahlen gibt es nicht – wurden 108 Milliarden Franken einbezahlt und 69 Milliarden entnommen. Die Transaktions- und Kontrollkosten dieser Geldströme dürften ein Hauptgrund für die hohen Durchführungskosten der zweiten Säule sein.

    (Seite 29  : 1874 Worte)
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  • Dr. Nasser Saidi, DIFC, Chefökonom

    Die Wüste will den Schnee von gestern abschütteln

    Der Westen weiss zuwenig über die Region am Arabischen Golf. Das gilt besonders für institutionelle Investoren. Sie lassen die Golf-Kooperationsstaaten noch gerne links liegen, obwohl diese wachsen wie noch nie und hohe Renditen versprechen. Die Zeit für einen Blick in die Wüste ist reif. Eine kritische Bestandsaufnahme.

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  • Beat Zaugg, Watson Wyatt, Leiter Investment Consulting

    Zunehmend Detailwissen gefragt

    Die Agenden der Schweizer Consultants werden immer komplexer. Gleichzeitig spielt die Governance eine immer grössere Rolle, die Stichworte hierzu sind Unabhängigkeit und Entflechtung von Management und Kontrolle. Gute Chancen haben die Consultants, die qualitativ ihre Marktposition ausbauen oder erfolgreich eine Nische besetzen.

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  • Endspurt zum Reglement

    Teilliquidationen gehören zu den ungeliebten Verpflichtungen von Vorsorgeeinrichtungen. Gleichwohl, bis Ende des Jahres haben die Vorsorgeeinrichtungen noch Zeit, um ihr Reglement zur Teilliquidation bei der Aufsichtsbehörde einzureichen. Es geht ums Eingemachte. Das birgt Konfliktstoff.

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  • Udo Jenner, UBS, Leiter Global Custody

    Platz für eine Handvoll

    Das Rad steht nie still, auch bei den Custodians nicht. Die Margen sind tief, das Brot-und-Butter-Geschäft verlangt einen hohen Automatisierungsgad; die Liste der gewünschten Zusatzleistungen nimmt ständig zu. Gute Chancen haben diejenigen Custodians, die es schaffen, die Qualität der gelieferten Daten weiterhin hoch zu halten.

    Von Michael Lennert

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  • Hanspeter Konrad, Asip, Direktor

    Fitnesskur fürs Pensionskassengesetz

    Der Schweizerische Pensionskassenverband (Asip) will weniger Regulierung für die zweite Säule. Sein Gesetzesentwurf für ein „schlankes“ BVG stärkt die Eigenverantwortung der Pensionskassen und rüttelt an Tabuthemen wie Rentenkürzungen, gesetzlichem Mindestzins und Umwandlungssatz. Die Reaktionen fallen gemischt aus.

    Von Bernhard Raos

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  • Thomas Jasper, Rauser Towers Perrin, Vorstand

    SMI-Unternehmen im Vorteil

    Schweizer Unternehmen haben aufgrund ihrer langen Tradition und Erfahrung mit kapitalgedeckten Vorsorgesystemen Vorteile gegenüber deutschen Unternehmen, insbesondere die Höhe der Ausfinanzierung ihrer Pensionsverbindlichkeiten besticht – doch die deutschen Unternehmen holen auf, mit grossen Schritten.

    Von Michael Lennert

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  • Autor: Kurt Fisch ist Gründer und Mitglied der Geschäftsleitung der Fisch Asset Management AG

    Die Wandler-Welt bleibt heil

    Für Wandelanleihen gab es seit drei Jahren beste Argumente, und so sind viele Institutionelle günstig eingestiegen. Auch 2007 gibt es keinen Grund auszusteigen – nicht nur wegen ihrer überlegenen Korrelationswirkungen. Das ideale Design des Wandler-Portfolios: Leicht aktienlastig – und offen für ein Übergewicht in Amerika und Japan.

    Gastbeitrag von Kurt Fisch.

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  • Dr. Gérard Fischer, Swissanto Holding AG, CEO

    Wege zur Erkenntnis

    Die heutigen Anlagerichtlinien stehen einer optimalen Asset Allocation entgegen. Das Gesetz vermittelt

    gleichzeitig falsche Sicherheiten. Die Initiatoren der Swisscanto Pensionskassenstudie fordern deswegen eine Abkehr von den starren Anlagerichtlinien – durchgeführt von einer starken professionellen Führung.

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  • Alpha, bitte melden!

    Laut Swisscanto haben starre Anlagerichtlinien ausgedient. Sinnvoller ist ein Investieren nach der Prudent Expert Rule. Dies verbessert die Diversifikation und senkt das maximale Verlustrisiko. Generell ist der Trend hin zu einer fortwährenden Suche nach einem ökonomisch sinnvollen Alpha zu beobachten. Dieser ist ausdrücklich zu begrüssen.

    Fragen: Michael Lennert

    Antworten: Peter Bänziger, Mitglied der Geschäftsleitung der Swisscanto Gruppe

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