Schweizer Pensions- & Investmentnachrichten
Dezember 2009/Januar 2010
  • Erstes Rating für ETFs

    Exchange Traded Funds (ETFs) werden zunehmend zum zentralen Portfoliobestandteil etlicher institutioneller Investoren. So zeigt eine aktuelle Studie von Barclays Global Investors, dass die Zahl der institutionellen Investoren, die ETFs nutzen, im vergangenen Jahr weltweit um 12 Prozent auf 2.926 gestiegen ist. Das entspricht einer durchschnittlichen Wachstumsrate in den vergangenen 11 Jahren von knapp 30 Prozent.

    Mehr . . .  
  • Alle Jahre wieder?

    Als ich neulich mittags die Tür zu meinem Stammgriechen um die Ecke öffnete, musste ich glatt zweimal hinsehen: Eine Runde fröhlicher Menschen mit roten Zipfelmützen war dort offensichtlich zur Büroweihnachtsfeier zusammengekommen. Und zwar im November, bei milden 15 Grad plus. Damit war klar: Mein schwacher Versuch, die sich seit Wochen häufenden Anzeichen des bevorstehenden Weihnachtsfestes und des Jahresendes schlicht zu ignorieren, war endgültig gescheitert.

    Mehr . . .  
  • Alles dreht sich um den Deckungsgrad

    Schweizer Pensionskassen können besser werden, sowohl bei der Diversifikation der Anlagen als auch in der Vermögensbewirtschaftung. Viele Kassen sind von der kurzfristigen Deckungsgrad-Optik getrieben. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Grossbank Credit Suisse. Die Verfasser werfen auch einen Blick über den Gartenzaun.

    Mehr . . .  
  • Vorsichtiger Optimismus

    Jede Medaille hat zwei Seiten, auch die Anlageklasse Immobilien Schweiz. So scheint es, als seien die Schweizer Bau- und Immobilienmärkte bis jetzt glimpflich durch die Krise gekommen, vor allem im Vergleich zu den USA, Grossbritannien oder Spanien. Doch der Schein trügt. Denn eines lässt sich heute mit Sicherheit schon sagen: Die Krise ist weder im Immobilien- noch im vorgelagerten Bausektor schon ausgestanden, sie steht vielmehr erst bevor. Das auf jeden Fall geht aus der aktuellen Ausgabe des „Immo-Monitorings“ von Wüest&Partner hervor. Bevorstehen würde die Krise deswegen, da Immobilienmärkte die Auswirkungen eines Konjunktureinbruchs typischerweise erst mit ein bis zwei Jahren Verspätung voll zu spüren bekommen. Panik ist gleichwohl nicht angebracht, da laut Studie die Folgen der aktuellen Rezession für die Immobilienbranche wohl weniger gravierend ausfallen werden als bei früheren Konjunktureinbrüchen.

    Mehr . . .  
  • Witwe ist nicht gleich Witwer

    Die Mitarbeiter der Walliser Spitäler waren bei der Comunitas Vorsorgestiftung versichert. 2003 wurden alle Spitäler zum Gesundheitsnetz Wallis (GNW) zusammengeschlossen, worauf die Comunitas nach einiger Korrespondenz mit dem GNW die bestehenden Anschlussverträge auf Ende 2004 kündigte. In der Folge wurde man sich nicht einig über die Modalitäten der Auflösung. Daraufhin klagte die Comunitas 2006 beim Kantonsgericht eine Nachzahlung ein. Das Gericht sprach der Klägerin einen Einmalbetrag zur Finanzierung des künftigen Teuerungsausgleichs auf die laufenden Renten zu, gemäss den versicherungstechnischen Grundlagen der Comunitas. Dagegen erhob das GNW Beschwerde beim Bundesgericht und stellte den Antrag, das angefochtene Urteil aufzuheben.

    Mehr . . .  
  • Peter Zanella

    Zeitbombe Rentenverpflichtungen

    Seit der Einführung des BVG im Jahr 1985 konnten viele Versicherte – trotz den beiden heftigen Finanzmarktkrisen im neuen Jahrtausend – erfolgreich einen ansehnlichen Kapitalstock akkumulieren. Gleichzeitig erhöht sich die Anzahl der Rentenbezüger kontinuierlich und der Entsparungsprozess nimmt entsprechend an Bedeutung zu. Dies hat weitreichende Konsequenzen auf die Schweizer Vorsorgelandschaft, da sich der Fokus vermehrt von den aktiven Versicherten weg auf die Rentner und deren Vorsorgeverpflichtungen richtet.

    Mehr . . .  
  • Roman von Ah

    Für eine freiere Strategiewahl

    Die Altersvorsorge erfolgt über lange Zeithorizonte. Ob der Lebensstandard nach der Pensionierung gehalten werden kann, hängt von den Sparbemühungen sowie den Erträgen auf dem Vorsorgekapital ab. Niemand weiss, wie hoch die Erträge auf Aktien, Obligationen oder Geldmarktanlagen in den nächsten Jahrzehnten sein werden.

    Mehr . . .  
  • Brief aus Bern

    Auf den 1. Januar 2010 werden jene obligatorischen Hinterlassenen- und Invalidenrenten der zweiten Säule erstmals an die Preisentwicklung angepasst, die seit 2006 ausgerichtet werden. Der Anpassungssatz beträgt nach Berechnungen durch das Bundesamt für Sozialversicherungen BSV 2,7 Prozent und stützt sich auf den Index der Konsumentenpreise vom September 2009. Gemäss Gesetz müssen Hinterlassenen- und Invalidenrenten der obligatorischen zweiten Säule bis zum Erreichen des ordentlichen Rentenalters periodisch an die Preisentwicklung angepasst werden. Die entsprechenden Renten, die vor 2006 entstanden sind, werden mit der nächsten AHV-Rentenerhöhung im Jahr 2011 angepasst. Wenn Renten über das vom Gesetz vorgeschriebene Minimum hinausgehen, ist der Teuerungsausgleich nicht obligatorisch.

    Mehr . . .  
  • Christoph Ryter

    „Wir wollen informierte Entscheide”

    Was der Umwandlungssatz bedeutet, weiss nur eine Minderheit der Versicherten. Für die Abstimmung vom März 2010 sind das schlechte Vorzeichen. Wer nichts oder wenig weiss, ist empfänglich für Schlagworte. Deshalb will der Asip informieren. Sein Präsident Christoph Ryter hat intensive Wochen vor sich.

    Fragen: Bernhard Raos
    Antworten: Christoph Ryter, Präsident Asip

    Mehr . . .  
  • Wie dünn wird das Eis noch?

    Die Krise hat auch das Custody-Geschäft in der Schweiz gebeutelt. Die Konsequenzen waren eine veränderte Produktnachfrage sowie veränderte Wertigkeiten und Prioritäten. Dennoch hat eine grosse Konsolidierungswelle bis jetzt noch nicht stattgefunden. Doch Vorsicht: Das kann ja noch kommen.

    Mehr . . .  
  • Oliver Kunkel

    Stetig steigende Anforderungen

    Ein Custodian zu sein in diesen Tagen, ist nicht einfach. Stetig steigende Anforderungen und ein erhöhter Bedarf an Investitionen in die Systeme und die Kundenbetreuung sind Herausforderungen, die es zu meistern gilt. Durch Einsparungen in diesen Bereichen riskiert man, den Anschluss zu verlieren. Doch nicht nur das.

    Fragen: Michael Lennert
    Antworten: Oliver Kunkel, Senior Consultant, PPCmetrics

    Mehr . . .  
  • Gerd Kommer

    Mathematisch definitiv oben mit dabei

    Autor Gerd Kommer stellt aktives Investieren radikal in Frage. Es gebe keine Performance-Kontinuität, zudem seien die Outperformer nicht im Voraus identifizierbar, sondern nur ex post. Was aber auch nicht helfe. Für den Autor zweier Bücher ist passives Investieren der Weg zum Glück. Doch auch hier gibt es einiges zu beachten.

    Fragen: Michael Lennert
    Antworten: Gerd Kommer, Autor der Bücher „Souverän Investieren mit Indexfonds, Indexzertifikaten und ETFs“ und „Die Buy-and-Hold-Bibel“

     

    Mehr . . .  
  • Die grosse Unübersicht der BVG-Versicherer

    Der Markt der Kollektivversicherer für Firmen ist ein ideales Tummelfeld für Broker. Er ist unübersichtlich, die Angebote sind schwer zu begreifen und die Vielfalt ist gross. spn wagt einen Anlauf und stellt die Akteure mit ihren jeweiligen Produkten vor. Ein Vergleich folgt im kommenden Mai.

    Mehr . . .  
  • Nachhaltigkeit visualisiert

    Von über 1.000 Investoren zählen nur 159 zum nachhaltigen Universum. Nachhaltige Ansätze spielen immer noch eine untergeordnete Rolle. Und: Anbieter müssen noch viele Mythen adressieren. So lauten die Ergebnisse der Studie „Nachhaltige Investoren und ihre Dienstleister – eine netzwerkanalytische Perspektive”.

    Mehr . . .  
  • Verbandsvorsorge – Ärzte im Fokus

    „Ex pluribus unum”, dieses Motto könnte sich – neben den Vereinigten Staaten von Amerika – auch die in Zürich ansässige Pro Medico Stiftung geben. Sie wurde im Jahr 1974 gegründet und unter der Trägerschaft der Ärzte- und Tierärztegesellschaft des Kantons Zürich aufgebaut. Mittlerweile haben sämtliche kantonalen Ärztegesellschaften, die Gesellschaft Schweizerischer Tierärzte GST und diverse psychologische Fachverbände die Pro Medico Stiftung als Verbandsvorsorgeeinrichtung der zweiten Säule für ihre Mitglieder anerkannt. Die Vorsorgestiftung hat die Struktur einer teilautonomen Pensionskasse und ist als Sammelstiftung organisiert. Gegen 4.700 Personen zählt der Versichertenkreis, der über 2.400 Anschlussverträge erreicht wird. Dabei reicht der Arm über die deutschsprachige Schweiz hinaus und auch Ärzte aus dem Tessin und der Romandie erledigen die Vorsorge bei den Zürchern. Die Bilanzsumme lag bei 1,11 Milliarden Schweizer Franken per Ende 2008, der Deckungsgrad war damals auf 88 Prozent gesunken. Derzeit liegt er dank der im Jahresverlauf verzeichneten Kurserholung bei den Wertschriftenbeständen bereits wieder bei rund 98 Prozent. Die Bilanzsumme dürfte Ende 2009 gegen 1,3 Milliarden Franken betragen.

    Mehr . . .  
  • Autor: Thomas Merz, Quantitative Strategies Group, Credit Suisse

    Für individuelle Bedürfnisse die passende Strategie

    Gastbeitrag von Thomas Merz

    Der Core-Satellite-Ansatz verbindet das Beste aus zwei Welten: aktiv und passiv gemanagte Instrumente. Dabei bietet das Kernportfolio Stabilität, um die langfristigen Renditeziele zu erzielen, der Satellit dient dem Erreichen kurz- bis mittelfristiger Gewinnchancen. Mit Exchange Traded Funds (ETFs) lässt sich das Konzept optimal umsetzen.

    Mehr . . .  
  • Roger Bootz

    Liquidität und Handel von Exchange Traded Funds

    Gastbeitrag von Roger Bootz

    Institutionelle Investoren und Privatanleger haben die Vorzüge von Exchange Traded Funds (ETFs) erkannt. Die börsengehandelten Indexfonds bestechen durch ihre Transparenz, ihre flexiblen Einsatzmöglichkeiten und ihre Liquidität. Beim Auswahlprozess eines ETF sollte dem Liquiditätsaspekt hohe Aufmerksamkeit beigemessen werden.

    Mehr . . .  
  • Alain Picard

    Replikationsmethoden bei ETFs beachten

    Gastbeitrag von Alain Picard

    Exchange Traded Funds (ETFs) erfreuen sich bei institutionellen Investoren zunehmender Beliebtheit. Für sie ist wichtig zu wissen, dass ETFs, die auf denselben Index lauten, unterschiedliche Replikationsmethoden verwenden können. Der vorliegende Artikel zeigt die Unterschiede auf und welche Vor- und Nachteile damit verbunden sind.

    Mehr . . .  

Privacy Policy
Terms and Conditions

Mailing address: Financial Times Ltd, Number One Southwark Bridge, London, SE1 9HL, United Kingdom

© The Financial Times Limited 2010