Schweizer Pensions- & Investmentnachrichten
August/September 2009
  • Gestärkt aus der Krise

    Der Autor Wolfgang Mocher hat den Unterschied zwischen Wirtschaft und Politik einmal wie folgt formuliert: „Der Unterschied zwischen Politik und Wirtschaft besteht darin, dass Politik nie eigenes Geld kostet.“ Hanspeter Konrad, der Direktor des Pensionskassenverbandes Asip, drückte die Unzulänglichkeit der Politik in der aktuellen spn-Titelgeschichte „Kampf um die zweite Säule“ seinerseits wie folgt aus: „Das grosse Vermögen der zweiten Säule weckt Begehrlichkeiten. Die Politiker sagen sich häufig: Die zweite Säule hat genug Geld. Die zweite Säule soll zahlen.“ Beide Aussagen sind sicher nicht aus der Luft gegriffen.

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  • Nur die Familie im Blick

    Heterogen wie die Klientel, die sie betreuen, unabhängig, und sowohl in ihrer Organisationsstruktur als auch in den Anlagestrategien ganz auf die individuellen Bedürfnisse der betreuten Vermögensinhaber ausgerichtet. So lauten die zentralen Resultate der von Complementa, J.P. Morgan und dem Bayerischen Finanzzentrum durchgeführten Studie „Mythos Family Office“.

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  • Sprachbarriere gegen Gerichtsstand

    K. schloss mit der Nationale Suisse, deren Sitz sich in Baselland befindet, zwei Lebensversicherungsverträge im Rahmen der Säulen 3a und 3b ab. K. war dann mit Zahlungen nicht einverstanden und klagte an seinem Wohnsitzkanton Genf.

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  • Nicht, oder höchstens marginal!

    Die Massnahmen zur Beseitigung von Unterdeckungen bei Pensionskassen beeinträchtigen den Gang der Wirtschaft nicht, oder höchstens marginal.

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  • Dominique Koch

    Den Umwandlungssatz senken oder nicht - das ist hier die Frage
  • Grundlegende Veränderungen

    Die globale Wirtschafts- und Finanzkrise hat zu grundlegenden Veränderungen im Verhalten von Investoren geführt. So auf jeden Fall lautet ein Ergebnis des von Invesco unterstützten European Institutional Asset Management Survey 2009 (EIAMS).

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  • Von Lucius Dürr, Direktor des Schweizerischen Versicherungsverbandes SVV.

    Auch in Krisenzeiten ein sicherer Wert

    Die weltweite Finanzmarktkrise und die daraus resultierende Wirtschaftskrise sind noch nicht überstanden. Ein Beispiel von vielen sind die jüngsten Statistiken der Oberzolldirektion.

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  • Von Prof. Dr. Dr. h.c. Klaus Spremann, Director, Swiss Institute of Banking and Finance, Universität St. Gallen.

    Geeint nach unten, einzeln nach oben

    In der jüngsten Krise haben alle Vermögenspositionen, sofern ihre Liquidität nicht gänzlich wie Wasser in der Wüste verschwand, plötzlich gleichgeschaltete Kursbewegungen gezeigt.

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  • Brief aus Bern

    Der SVP-Nationalrat Toni Bortoluzzi hat beim Bundesrat nachgefragt, um wie viel und ab wann er die Lohnabgaben für die Arbeitslosenversicherung ALV und Erwerbsersatzordnung EO erhöhen will. Die Antwort der Landesregierung: Gemäss Revisionsvorlage werden die Beiträge an die ALV um 0,3 Prozent auf 2,3 Prozent angehoben.

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  • Martin Gubler

    Ja zur Diversifikation – vor, in und nach der Krise

    Für die Zurich Invest ist der beste Ratgeber für Pensionskassen eine maximale Diversifikation der Asset Allocation. Diese sollte am besten kontinuierlich um neue Anlageklassen erweitert und optimiert werden. Hierbei ist man für vieles offen, lediglich bei Private Equity ist man vorsichtig.

    Fragen: Michael Lennert

    Antworten: Martin Gubler, CEO, Zurich Invest AG

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  • Zum grossen Schaden der Destinatäre

    Viele Politiker sind mit der zweiten Säule überfordert. Die technische Materie ist für sie unverdaubar. Allein die fehlende Methode der Mindestzins-Berechnung kostet die Destinatäre jährlich ein Viertel Prozent Rendite. Von Andreas Valda

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  • Einfach suboptimal

    Politiker haben sicher hehre Ziele. Doch nicht immer, wenn sie sich aktiv beteiligen – wie es die Debatte um die Senkung des Umwandlungssatzes zeigt –, führt dies zu besseren Resultaten oder Allokationen. Doch die Hoffnung stirbt zuletzt. Möglicherweise auftretende Mängel können auch beseitigt werden. Von Andreas Valda.

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  • Oscar Vermeulen

    Alles aus einer Hand

    Fiduciary Management ist ein Konzept, mit dem man komplexen Herausforderungen begegnen kann. Und in der Tat: Durch die Krise ist die Welt herausfordernder geworden. Investoren entdecken die Bilanz wieder und stürzen sich auf soldides Beta, anstatt auf heisses Alpha. Das merken auch die Fiduciary Manager. Doch nicht nur das.

    Fragen: Michael Lennert

    Antworten: Oscar Vermeulen, Mitbegründer Altis Investment Management und Alfonso Papa, Länderverantwortlicher (Managing Director) ING Investment Management Schweiz.

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  • Bas van Boesschoten

    Oranje: Der Stoff, aus dem die Unterdeckung ist

    In den Niederlanden scheint die betriebliche Vorsorge durch die Finanzkrise unter die Räder gekommen zu sein. Lokale Rechnungslegung und aggressives Asset Management paaren sich zu einem explosiven Mix. Doch Systemfragen stellt man nicht. Von Pascal Bazzazi.

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  • Mythen und Fakten zu alternativen Anlagen

    Die Schweizer Pensionskassen haben in den letzten Jahren verstärkt in Private Equity, Hedgefonds und Rohstoffe investiert. Um die Risikostreuung zu verbessern und höhere Renditen zu erzielen. Doch 2008 war ein Annus horribilis auch für alternative Anlagen. Nun keimt wieder Hoffnung und die Konditionen verbessern sich. Von Bernhard Raos.

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  • Gesunder Menschenverstand ist zu wenig

    Unterdeckung, Diskussionen um Sanierungsmassnahmen, Umwandlungssätze und technischen Zinssatz fordern die Stiftungsräte. Sie sind auch für das Risikomanagement ihres Vorsorgewerkes verantwortlich. Das ist für die Laiengremien eine Herausforderung. Verlangt wird zudem mehr Eigenverantwortung für die Anlagestrategie. Von Bernhard Raos.

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  • Susanne Haury

    Hoffnung ruht auf dem Markt

    Vielleicht bleibt es bei der Schlagzeile „Sanierungsmassnahmen sind zu prüfen”, die auf der jüngsten Versicherteninformation der Publica prangt. Vielleicht spielen die Märkte mit, von denen Susanne Haury von Siebenthal „den effizientesten Sanierungsbeitrag“ erwartet.

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