Schweizer Pensions- & Investmentnachrichten
Titelthema
85 Franken für ein Unternehmen sind nicht vielv

Die Ausübung von Stimmrechten interpretieren die meisten Pensionskassen passiv. Aus finanziellen Gründen, heisst es. Dabei steht eine Reihe guter Aktionärsdienste zur Verfügung, die bezahlbar sind.

Eine neue Studie beweist zudem: Die Wahrnehmung der Stimmrechte ist wirksam.

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Trends & Analysen 
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Dominique Biedermann, Leiter Stiftung Ethos, Genf

„Hohe Kosten sind eine Ausrede“

Seit zehn Jahren leitet Dominique Biedermann die Stiftung Ethos. Im Interview erklärt er, warum er kein Aktivist ist, warum er keine Stimmen kauft und wie er bei der UBS mit einem Prozent der Aktienstimmen 45 Prozent Stimmen hinter sich brachte.

Fragen: Andreas Valda

Antworten: Dominique Biedermann, Leiter Stiftung Ethos, Genf

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Kommentar 

David Saaty, GI Global Invest, Zürich

David Saaty: Core Satellite: je länger, je besser

Bis Ende der 80er Jahre fokussierte eine sicherheitsbetonte Anlagepolitik in der Schweiz auf Bundesobligationen, einzelne Blue-Chip-Papiere und allenfalls solide Schweizer Immobilien. In Hochzinszeiten waren ausserdem solide Geldmarktanlagen populär. Die Überzeugung der Modernen Portfoliotheorie, wonach sich durch eine noch breitere Diversifikation unter Inkaufnahme eines leicht höheren Risikos eine signifikant höhere Portfoliorendite erzielen liess, setzte sich erst in den 90er Jahren auf breiterer Front durch.

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Kommentar 

Daniel Pfister, Independent Credit View AG, Zürich

Daniel Pfister: Ratings im Stresstest

Gewaltige Verluste auf hypothekarisch gesicherten Produkten bringen zahlreiche Finanzinstitute in eine bedrohliche Situation. Risiken, die sich bei den Banken insbesondere durch die gefährlichen Kreditkonstrukte abgezeichnet haben, fanden jedoch keinen Niederschlag in den Bonitätsnoten der Rating-Agenturen. In unserem erstmals im August 2007 durchgeführten Stresstest über die Bonitätsstärke von Banken und Brokern haben wir festgestellt, dass die Rating-Agenturen in der Einstufung der von uns untersuchten Institute praktisch keine Rating-Unterschiede machen.

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Brief aus Bern 
Brief aus Bern

Die Invalidenversicherung IV hat im vergangenen Jahr vier Prozent weniger Neurenten zugesprochen als im Vorjahr. Total waren es 18.800 Neurenten. Zum Vergleich: 2003 lag diese Quote noch bei 28.200. Damit hat sich bei der IV der Trend der letzten Jahre fortgesetzt, ist aber schwächer geworden. Das lässt darauf schliessen, dass die 4. IV-Revision ihre Wirkung nun voll entfaltet hat. Gleichzeitig gibt es erste Anzeichen, dass nun die 5. IV-Revision greift. Allein im ersten Monat seit Inkrafttreten waren bereits 200 Meldungen für die Früherfassung zu verzeichnen. Ein grosser Teil stammt von den Versicherten selber.

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